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Additive, 09-10-2009
Firma zu diesem Beitrag: BASF SE
ABS Terluran GP-35, Colorflexx

Sport mit Standards

Nicht immer müssen es Spezialitäten sein, um zu optimalen Ergebnissen zu kommen. Ist die Auswahl breit genug, kommen Konstrukteure und Verarbeiter auch mit kostengünstigen Standardwerkstoffen aus.

Beispiel dafür ist der neue Crosstrainer des Herstellers Kettler. Er ist verkleidet mit Bauteilen aus dem Standard-ABS Terluran GP-35, das Kettler selbst schwarz oder hellgrau einfärbt. Diese Werkstofftype wird in der Antwerpener ABS-Anlage der BASF hergestellt, die im Juli 2009 ihr Eine-Million-Tonnen-Jubiläum feiert.

Für das Selbsteinfärben von ABS steht das, in dem Fall von Kettler genutzte System Colorflexx zur Verfügung, das bereits 2003 mit Masterbatch-Anbietern in Europa entwickelt wurde. Dabei wird ein ungefärbtes Standard-ABS geliefert, sogenannte Naturware, die Masterbatch-Hersteller liefern das gewünschte Farbkonzentrat. Gemeinsam sorgen die Lieferanten für den reibungslosen Ablauf des Einfärbens beim Kunden und lösen vor Ort auftretende Probleme. Hand in Hand geht dieses Modell mit der großen World-Scale-ABS-Anlage, Antwerpen, Belgien, in der nur wenige großvolumige Terluran-Standardtypen hergestellt werden.

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Für Kunststoffverarbeiter, die auf Sicht fahren und in Zeiten hohen Kostendrucks nach wirtschaftlichen Lösungen suchen, zeigen sich die Vorteile dieses Konzepts: Die aufgrund der hohen Produktionsmengen vergleichsweise kostengünstigen Materialien, eine effiziente Logistik, kurze Lieferzeiten, hohe Verfügbarkeit, kleine Lagerbestände und geringe Kapitalbindung. Das geht aber nicht zulasten der Flexibilität: Die Verarbeiter sind in der Lage, aus den wenigen Standard-Typen sehr schnell und effizient die „eigenen“ Werkstoffe auch in kleinen Mengen zu produzieren. Daraus resultiert eine hohe Flexibilität bei der Produktumstellung.

Fakuma Halle B4, Stand 4308

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