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Additive, Farben, 06-07-2011 Additive Produktpiraterie Additive gegen ProduktpiraterieMit Zugabe eines speziellen Additivs in geringer Konzentration sollen Produkte sich sicher und mit einer einfachen Prüftechnik von Kopien unterscheiden lassen.
 Abgekupferte Produkte bringen Ärger für alle Seiten: Rechteinhaber und Produzenten gehen Umsätze verloren, auf Kunden kommen mitunter Risiken aus nicht erkennbarer, mangelhafter Qualität zu. Urheberrechtsverletzungen sind auch und gerade für Hersteller von Kunststoffprodukten aktuell. Selbst billige Imitate hochwertiger Spielzeuge, Konsumgüter oder Kleidung können beim Endverbraucher Ärger verursachen, bis zu ernsthaften Gesundheitsgefahren durch giftige und minderwertige Materialien. Hier sind entlang der gesamten Wertschöpfungskette Designer, Konstrukteure, Rohstofflieferanten und Produzenten gleichermaßen gefordert. Sie sollten die Herkunft und somit die Qualität eines Produkts jederzeit nachweisen können. Mit einer Kombination aus verschiedenen sichtbaren und unsichtbaren Sicherheitsmerkmalen lässt sich die Fälschungssicherheit deutlich erhöhen. Allerdings müssen diese Sicherheitsmerkmale so gestaltet sein, dass mit geringem technischem Aufwand eine Echtheitsprüfung durchgeführt werden kann.
Ein Baustein solcher Lösungen kann die Zugabe spezieller Additive während der Fertigung sein, die eine nicht sichtbare Kennzeichnung des Kunststoffs bewirken. Wird das so ausgerüstete Bauteil mit einem geeigneten Prüfmittel angestrahlt, erkennt man sofort eine optische Veränderung der Bauteiloberfläche: Der angestrahlte Bereich erscheint rot. Bei dem Prüfmittel handelt es sich um einen kompakten, einfach zu bedienenden Laserstrahler, ähnlich einem handelsüblichen Laserpointer.
Das Einbringen dieser Additive stellt laut Anbieter Rowa keinen Verarbeiter vor Probleme. Geliefert wird ein reines Additiv-Batch oder ein Kombi-Batch, das Farbpigmente und Funktionsadditive enthält. Da die nötige Konzentration gering sei, sollen die Auswirkungen auf den Bauteilpreis gering und die optischen und mechanischen Bauteileigenschaften nicht beeinträchtigt sein. Diesen Artikel bookmarken bei Wie funktioniert Bookmarken?Mit so genannten “Social Bookmarks” können Sie Links auf interessante Webseiten mit anderen Nutzern teilen. |  |  | |  | Externe Nutzung / NutzungsrechteWenn Sie auf diesen Beitrag von Kunststoff-Magazin online verlinken möchten, können Sie einfach und kostenlos folgenden HTML-Code in Ihre Internetseite einbinden: |
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