Für das Handling kleiner Kunststoffteile sind raumsparende, leichte Pneumatikgreifer erforderlich, die die Werkstücke auch mit kurzen Taktzeiten und in hoher Stückzahl sicher verarbeiten.
Deutlich weniger Platz als übliche Greifer sollen neue Mini-Winkelgreifer benötigen, die vor allem für Pick-and-Place-Lösungen konzipiert wurden. Die kleinen Einheiten lassen sich in Greiferbaugruppen parallel geschaltet einsetzen. Bei der Verarbeitung hoher Stückzahlen werden meist mehrere Greifer in Baugruppen parallel eingesetzt. Hier spielt die Größe des Greifers eine entscheidende Rolle: Kleinere Komponenten drücken die Größe der gesamten Anlage.
Die laut Hersteller wartungsfreien Greifer sind mit offenen oder geschlossenen Greifbacken lieferbar mit maximal 2 × 12,5 Grad Hub. Durch extern adaptierbare Greiffinger kann die Greiferserie unterschiedlichen Anwendungen angepasst werden. Sie erreichen damit je nach Baugröße ein maximales Gesamtdrehmoment zwischen 34 und 430 Ncm. Der einfach wirkende Antrieb arbeitet über Federöffnung. Optional sind gefederte Schiebehülsen einsetzbar, die Hübe zwischen 5 und 10 Millimeter ausführen können. Sie ermöglicht es auf Block zu fahren und gleichzeitig auszufedern.
Anzeige
Geölte oder ungeölte Druckluft mit 2 bis 8 bar ist für den Betrieb geeignet. Der Luftverbrauch liegt laut Unterlagen zwischen 0,2 und 2 cm³, die maximale Frequenz im Dauerbetrieb bei 2 Hertz. 12 Gramm bringt die kleinste Baugröße auf die Waage.
Wenn Sie auf diesen Beitrag von Kunststoff-Magazin online verlinken möchten, können Sie einfach und kostenlos folgenden HTML-Code in Ihre Internetseite einbinden: