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Schneller Wechsel beim BlasformenDer Formatwechsel geschieht komplett werkzeuglos und damit auch sicher... Werkzeugloser Formenwechsel beschleunigt die Umstellung
 Schneller die Serien wechseln – das ist Ziel des Einsatzes eines neuen Systems zum schnellen Blasformwechsel. Das könnte sich vor allem bei kleineren Serien nachhaltig bei den Kosten auswirken.
Blasformer stehen nicht allein vor dem Problem zunehmender Variantenvielfalt und häufig auch sinkender Losgrößen. Kleinteiligere Bestellungen erleichtern auch Spritzgießern und anderen Fertigern nicht eben das Leben. Da helfen nur Systeme zur schnelleren und problemlosen Umrüstung von Maschinen, um einerseits die Umrüstkosten zu drücken und andererseits die Stillstandzeiten so gering wie möglich zu halten.
Ursprungsidee beim Design eines neuen Systems zum Blasformwechsel war, so Anbieter Sidel, die Maschinenflexibilität durch Verkürzungen der Wechselzeiten zu erhöhen, damit so die gesamte Produktumstellung am Füller schneller geht: Weniger als eine Minute sollte zum Wechsel einer Blasform benötigt werden. Ein sportliches Ziel. Diese Flexibilität führt zu kürzeren Stillstandszeiten und verbessert damit die Gesamtkosten über die ganze Lebensdauer (Total Cost of Ownership – TCO). Ebenso kann das eine Lösung sein, bei der man keine Silos zur Lagerung oder Paletten zur Zwischenlagerung benötigt.
Das Funktionsprinzip: In einem halbautomatischen Ablauf wird die jeweilige Blasstation genau vor den Operateur positioniert. Eine vereinfachte Entriegelung der Blasform-Trägereinheiten sichert das automatische Öffnen. Der Operateur braucht nur die Blasformen auszutauschen, die er ohne Werkzeuge in die Trägereinheit stellt oder daraus entfernt. Das Ergebnis sei ein einfach und ohne Werkzeug zu bedienendes System in einer ergonomischen Umgebung. Hinzu komme die Sicherheit für Mensch und Maschine sowie 50 Prozent Zeiteinsparung gegenüber anderen Systemen. Auf einer Maschine Typ SBO 20 Universal 2 beispielsweise dauere der Formatwechsel (Flasche zu Flasche) mit einem Bediener nur noch 18 Minuten statt vorher 33 Minuten mit zwei Personen.Die Arbeit besteht darin, die Halbschalen des Flaschenkörpers und -bodens sowie die Streckstäbe zu wechseln.
Bereits fünfzehn dieser Bottle Switch genannten Systeme sind laut Hersteller verkauft. Sie seien auch geeignet für die Nachrüstung verschiedener Maschinenserien. Damit sollte es möglich sein, die Effizienz vorhandener Anlagen mit überschaubarem Investitionsvolumen zu verbessern – und die Arbeit der Einrichter zu erleichtern. Diesen Artikel bookmarken bei Wie funktioniert Bookmarken?Mit so genannten “Social Bookmarks” können Sie Links auf interessante Webseiten mit anderen Nutzern teilen. |  |  | |  | Externe Nutzung / NutzungsrechteWenn Sie auf diesen Beitrag von Kunststoff-Magazin online verlinken möchten, können Sie einfach und kostenlos folgenden HTML-Code in Ihre Internetseite einbinden: |
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