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Die Förderdatenbank des Bundes soll das Dickicht von Fördermittel-Programmen transparenter und besser nutzbar machen.
Es gibt zwei Suchfunktionen: Schnellsuche und Förderassistent. Die Schnellsuche ermöglicht in einem bestimmten Fördergebiet (Bundesland) für einen Förderberechtigten den Förderbereich zu benennen und die Förderart. Danach wird direkt die Trefferliste angezeigt. Die Schwäche der Schnellsuche ist die fehlende Möglichkeit Mehrfachauswahlen zu treffen.
Der Förderassistent startet mit dem Standort. Danach wird die Art des Förderberechtigten abgefragt (Rechtsform gemischt mit Phasen). In der Folge wird die Branche zugeordnet, die Unternehmensgröße und das Alter eingegeben. Jetzt folgt der Förderbereich. Die Aufteilung ist hier etwas wirr. Da werden Unternehmensphasen (beispielsweise Gründung) mit Betriebsfunktionen (beispielsweise Unternehmensfinanzierung, Außenwirtschaft) gemischt dargestellt und noch volkswirtschaftliche Aspekte (Regionalförderung, Konjunktur) integriert. Das fällt selbst dem Berater nicht leicht hier richtig zuzuordnen. Die Frage: „Wofür brauchen Sie Geld?“ wird nicht gestellt und kann auch nicht beantwortet werden.
Die Förderbereiche werden nach Auswahl nochmal aufgegliedert. Leider auch hier als Mischung von Begriffen. In der Folge werden die Förderart und der Fördergeber abgefragt. Warum man den Fördergeber auswählen muss, wird sich niemand erschließen. Die Förderart zu wählen (hier sind Mehrfachauswahlen möglich), ist wieder sinnvoll. Leider ist hier nicht zwischen Bankdarlehen und Nachrangmitteln unterschieden. Die Begriffe Garantie und Bürgschaft sind nicht erklärt. Danach wird das Ergebnis in einer Liste von je zehn Programmen angezeigt. Leider kann man sein Ergebnis nicht speichern und kann auch nicht weiter selektieren. Programme werden als Zusammenfassung, Richtlinientext und Checkliste dargestellt. Die Checkliste ist hilfreich. Leider sind die Fragen nicht noch einmal erläutert. Was antwortet ein Unternehmer bei der Frage: Handelt es sich bei Ihrem Unternehmen um eine Unternehmen in Schwierigkeiten im Sinne der EU-Leitlinien? Hier sind weder die EU Richtlinie noch die Bedingungen der Einstufung genannt. Der DWD Verlag liefert eine vollständige Datenbasis. Unternehmer können schnell und gestützt suchen und finden viel. Das Ergebnis bleibt jedoch stellenweise unübersichtlich, was nicht am System liegt, sondern wohl überwiegend an der Unerfahrenheit der Unternehmer. Trotzdem muss man die Leute da abholen, wo diese sind. Es müsste beim Assistenten mehr in die Tiefe gegangen werden. Bewertung: Schnell, kostenlos, vollständig, aber ohne Anleitung zur Umsetzung.
Es ist keine mandatenfähige Software, somit auch nicht geeignet, um sie im üblichen Beratungsprozess einzusetzen. Dazu können keine Ergebnisse gespeichert und beobachtet werden. Für Berater ist die Fördermitteldatenbank jedoch ein überall verfügbares Hilfsmittel, das auch unterwegs mal schnell die Information zu einem bestimmten Programm gibt. Wenn man weiß, was man sucht, kann man sich schnell informieren. Das alles mit der Sicherheit einer vollständigen Datenbank. Diesen Artikel bookmarken bei Wie funktioniert Bookmarken?Mit so genannten “Social Bookmarks” können Sie Links auf interessante Webseiten mit anderen Nutzern teilen. |  |  | |  | Externe Nutzung / NutzungsrechteWenn Sie auf diesen Beitrag von Kunststoff-Magazin online verlinken möchten, können Sie einfach und kostenlos folgenden HTML-Code in Ihre Internetseite einbinden: |
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