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K-Industrie in Österreich, 11-12-2010 Effizientes Recycling zeichnet sich vor allem durch hochwertige, weiterverarbeitungsfähige Endprodukte aus.
 Dementsprechend war auf der K eine Recostar-Anlage, Universal 65 VAC mit bis zu 200 kg/h Ausstoß von PP-Sackgewebe in Betrieb, zu sehen. Diese Anlage arbeitet mit einem Einwellenzerkleinerer parallel zum Extruder. Dadurch können auch Folien und schwer zu zerkleinernde Materialien wie Bändchen, Fasern und Anfahrkuchen verarbeitet werden. Mit dem neuen Beschickungssystem ist, so der Hersteller, auch die Verarbeitung von Mahlgut und Granulat ohne zusätzliche Dosierung möglich. Außerdem erhöhe diese Ausstattung die Betriebssicherheit, vereinfache die Bedienung und und sorge für erhöhten, gleichmäßigen Ausstoß bei geringerem Stromverbrauch. Die Anlage habe sich in Versuchen als taugliches Konzept für Folien, Fasern, Gewebe und Nonwovens erwiesen. Im Vergleich zu anderen Verfahren liefere sie höherwertiges Regranulat, beispielsweise mit weniger Verfärbung und geringerem Abbau. Ein Materialfeuchteanteil von bis zu drei Prozent kann mit speziellen Vorrichtungen verarbeitet werden.
Für die Verarbeitung von Produktionsabfall, vor allem aber hygroskopischen, nassen und/oder bereits vorzerkleinerten Materialien ist die Anlagenvariante Basic geeignet. Sie könne für alle Polyolefine und technischen Kunststoffe sowie für geschäumte Materialien angewendet werden. Sie ist mit einem Agglomerator ausgestattet, der das Material vortrocknet und verdichtet. In Betrieb zu sehen war ein Typ mit 450 kg/h Ausstoß und direkter Anbindung an eine Filmextrusionsanlage (LLDPE Stretch-Wrap) – ein Beispiel für Inline-Lösungen mit hoher Automatisierung. Die von Starlinger entwickelte PET iV+ Technologie recycelt nach Herstellerangaben PET mit Eigenschaften wie Neuware: Eine intrinsische Viskosität (IV) größer 0,82, einen Acetaldehydgehalt (AA) unter 1 ppm, und gute Dekontaminationswerte, die den Einsatz für Verpackungen im direkten Lebensmittelkontakt ermöglichen. Durch die jüngste Erweiterung der Kapazitäten (Ausstoß 150 bis 3600 kg/h) und einer je nach Anwendung variablen Modularität der Anlagedecke das Maschinenkonzept das komplette Anwendungs- und Anforderungsprofil hinsichtlich Lebensmittelkontakt und/oder IV-Erhöhung ab. Auch die SSP (Solid State Polykondensation)-Reaktorenreihe ist um einen weiteren Reaktor mit erhöhten Volumen von 15 m³ sowie um eine Lösung ausschließlich für Flakes erweitert worden. Mehrere nationale und internationale Zertifizierungen bestätigen die Eignung des mit diesem Verfahren erzeugten rPET für Verpackungen mit direktem Lebensmittelkontakt, darunter mehrere „Non-Objection Letters” der FDA sowie Zulassungen von diversen Markeninhabern.
Als Alternative zur Agglomeratoranlage kann die Recostar Direct-Anlage eingesetzt werden. Sie ist für schweres Mahlgut (>300 g/l) konzipiert und eignet sich für die Verarbeitung vorzerkleinerter, trockener Materialien. Die Variante Compact eignet sich zum Recyceln von polyolefinen Folien (Randstreifen, Folienrollen), Offline oder im Inline-Betrieb mit der Produktions- anlage. Diesen Artikel bookmarken bei Wie funktioniert Bookmarken?Mit so genannten “Social Bookmarks” können Sie Links auf interessante Webseiten mit anderen Nutzern teilen. |  |  | |  | Externe Nutzung / NutzungsrechteWenn Sie auf diesen Beitrag von Kunststoff-Magazin online verlinken möchten, können Sie einfach und kostenlos folgenden HTML-Code in Ihre Internetseite einbinden: |
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