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Schräubchen stehen positionsgenauKontrollierte Schwingungsamplitude im Vibrationswendelförderer
 In der Montage von Bauteilen ist die punktgenaue Zuführung der Verbindungselemente ausschlaggebend für die Qualität Effizienz des Prozesses. Es gilt, Schräubchen und andere Verbindungselemente rechtzeitig und positionsgenau bereitzustellen.
Typisches Zugführelement ist der Vibrationswendelförderer wie ihn Deprag mit seiner Serie 6 für handgeführte Schraubsysteme in einer neuen Größe anbietet: Neben den bisherigen Füllvolumen von 0,15, 0,75 und 2,5 Litern steht nun auch ein Fördertopf mit 1,2 Litern Füllmenge standardmäßig zur Verfügung. Vor allem die füllstandsunabhängige Selbstregulierung der Schwingungsamplitude im Fördertopf macht dieses Muster interessant für die rationelle Montage. In der Zuführtechnik bereiten häufig Differenzen in der Fördergeschwindigkeit Probleme. Dabei führt die sich ständig verändernde Füllstandshöhe im Fördertopf mit der daraus resultierenden Massenveränderung leicht zu Temposchwankungen. Resultat: Das Fördergut kommt nicht taktgenau zur Montage oder erfordert eine Nachregulierung des Vibrationsantriebs.
Bei der Vibrationswendelförderung sorgt ein Schwingmagnet in Verbindung mit Wechselstrom, einem Federpaket und einem eingebauten Regelgerät für Mikrowurfbewegungen und sorgt damit für den Transport des Förderguts im Topf. Enthält der Topf eine große Masse Schrauben, muss zur Vereinzelung eine höhere Schwingungsamplitude erzeugt werden, als bei weitgehend leerem Topf. Die Amplitude sollte sich demnach idealerweise der Massenveränderung im Rütteltopf anpassen, sonst hüpfen gerade kleine Teile unkontrollierbar im Fördertopf herum. Funktion und Prozesssicherheit der füllstandsunabhängigen Selbstregulierung resultieren aus einer konstruktiven Neuerung: Im Rütteltopf erfasst ein Messwertaufnehmer die Schwingungsamplitude und das Schraubenzufuhrgerät reguliert sich selbst. Damit soll die Schraube immer mit der richtigen Geschwindigkeit an der Vereinzelung bereitstehen.
Auch für den stationären Einsatz stehen nun Vibrationswendelförderer in 1,2 Liter-Größe zur Verfügung. Fördern können sie Schrauben der Größe M1 bis M20 mit Schaftlängen von 5 bis 130 Millimeter. Die Füllvolumen der Fördertöpfe reicht hier von 0,15 bis 12 Liter, ebenfalls mit dem Vorteil der selbstregulierenden Kontrolle der Schwingungsamplitude.
eu konzipiert wurde ein weiteres Zuführgerät für die stationäre Montage. Es dient der Vereinzelung von gerade einmal Stecknadelkopf kleinen Miniaturschrauben und wird erstmals bei der Motek präsentiert. Der 0,05 Liter Vibrationswendelförderer macht laut Anbieter eine kontrollierte Förderung von bislang problematischen Miniaturteilen möglich. Die dafür verwendete Piezotechnik sorgt für feinste Schwingungsbewegungen des Fördertopfes mit Frequenzregelung von 60 bis 400 Hertz. Die feine Mechanik ermögliche eine genau justierbare Schraubenvereinzelung. Da tanze kein Schräubchen aus der Reihe. So lassen sich auch reiskorngroße Kleinstteile taktgenau zur Vereinzelung bringen. Idealerweise dient das fortschrittliche Zuführsystem dem punktgenauen Zustellen von Miniaturschrauben, die mit dem neuen Nanomat, einem Schraubwerkzeug für Kleinstmontagen, verschraubt werden können. Diesen Artikel bookmarken bei Wie funktioniert Bookmarken?Mit so genannten “Social Bookmarks” können Sie Links auf interessante Webseiten mit anderen Nutzern teilen. |  |  | |  | Externe Nutzung / NutzungsrechteWenn Sie auf diesen Beitrag von Kunststoff-Magazin online verlinken möchten, können Sie einfach und kostenlos folgenden HTML-Code in Ihre Internetseite einbinden: |
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