Mobiler 3D-Scanner beschleunigt Modellbau und Bemusterung
Eine neue Generation mobiler 3D-Digitalisierer soll die Zahl notwendiger Scans deutlich reduzieren und sichere Messabläufe garantieren.
Industrielle 3D-Messtechnik unterstützt verschiedene Branchen bei der Prozessoptimierung und Verkürzung von Serien-Anlaufzeiten. Das zur Euromold erstmals präsentierte System mit Namen Atos Triple Scan nutzt alle Betrachtungswinkel des Stereokamerasystems (3 in 1 Sensor). Dabei kommt eine neue Projektionstechnik zum Einsatz. Ausgestattet ist das System ist mit Blue Light Technologie, die sich durch lange Lebensdauer der LED, geringe Wärmeentwicklung und geringen Wartungsaufwand auszeichnet. Das schmalbandige blaue Licht erlaubt präzise Messungen unabhängig von den Lichtverhältnissen der Umgebung. Zudem bietet die Technologie laut Anbieter höhere Auflösung und Genauigkeit bei feinen Strukturen und Kanten. Die Messleistung sei besonders bei glänzenden Oberflächen deutlich erhöht. Kamera, Projektor und Controller sind in einem Gehäuse integriert. Der aus stoßfestem CFK gefertigte Sensorkopf ist speziell für die hohen Beanspruchungen in industriellen Umfeldern entwickelt worden.
Das 3D-Koordinatenmesssystem ist mit 2 × 5 Mio. Pixel und mit 2 × 8 Mio. Pixel Auflösung erhältlich. Mit voreingestellten Optiken ist das System leicht an die gewünschte Genauigkeit und Messfeldgröße anpassbar. Der Wechsel ist mit wenigen Handgriffen möglich, ohne den Kameraträger umbauen zu müssen. Kürzere Produktzykluszeiten und Kostenoptimierungen zwingen Firmen heute zur effizienteren Erstbemusterung und Prozessoptimierung. Dabei kann der Einsatz optischer Messtechnik in Verbindung mit professioneller Inspektionssoftware und Netzbearbeitung zur Reduzierung der Einarbeitungs- und Bemusterungszeiten von Wochen auf Stunden führen.
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