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Rapid Prototyping, 03-04-2010
Generative Verfahren

Güte nach Gusto

Im Voxeljet-Verfahren werden beispielsweise verlorene Modelle hergeste...

Je nach Anforderungen können verschiedene generative Verfahren genutzt werden, die sich in der Qualität der Produkte, aber auch bei den Kosten unterscheiden.

Je nach Geschwindigkeits-, Eigenschafts- und Kostenanforderungen bietet sich der Einsatz unterschiedlicher Verfahren im Prototypenbau an. Seit Ausgründung aus dem CIM-Technologietransferzentrum der TU Ilmenau kann Portec die komplette Verfahrenskette von Design und Entwicklung über Urmodell – Silikonform – Kunststoffteile oder Wachsmodell nutzen.

Dabei stehen drei generative Fertigungsverfahren zur Verfügung:

– Stereolithografie: Variables und flexibles Verfahren für vielfältige Anwendungen.

– FDM – Fused Deposition Modelling: Herstellung von Prototypen aus den Serienkunststoffen.

– Voxeljet-Pulver-Binder-System: Kostengünstige Alternative zur Stereolithografie bei verminderter Oberflächen- und Gefügegüte.

Basierend auf diesen Möglichkeiten zur Modellgenerierung und gekoppelt mit Erfahrungen sowohl im Werkzeug- und Formenbau als auch im Rapid Tooling werden kurze Lieferzeiten auch von Kleinserien von Spritzgießteilen garantiert. Das gilt für:
– Gießharzformen mit Einsätzen

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– mit Lasercaving erstellte Mikrospritzguss für Kunststoffteile ab 0,7 mg und Teilkomponenten ab 0,1 Millimeter Größe.

– Formen mit STL-Harzeinsatz für Wachsspritzguss.

Gemeinsam mit Werkstoffspezialisten wird derzeit an einer Technologie gearbeitet, um die im Voxeljet-Pulver-Binder-System erstellten Modelle, die üblicherweise recht spröde, pulvrig und nur wenig belastbar sind, zu infiltrieren. Damit sollen die Teile zu robusten Modellen für Handhabe- und Montageversuche bis hin zu Kunststoff-Funktionsprototypen mit partiell unterschiedlichen Materialeigenschaften werden.

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