Dank Nanotechnologie soll ein hochtemperaturbeständiges Isolationsmaterial Nachteile bisheriger Werkstoffen ermeiden.
Als Zuschnitt, Board oder dreidimensionales Formteil soll sich das Isolationsmaterial namens Isotherm SPC in jede gewünschte Form bringen lassen. Die Nanotechnik kann, so der Abieter einige der Probleme üblicher Materialien wie Schmelzfasern, Phenolharzen oder Tonerden lösen. Temperaturbeständigkeit bis 1100 Grad Celsius, Ungiftigkeit und die nicht auftretende Geruchsentwicklung machen demnach das neue Material vielseitig einsetzbar. Auch der Shot-Effekt oder eine Rekristallisation könne ausgeschlossen werden. Bei einer Dichte von 260 kg/m³ kann der Werkstoff mit Wasserstrahl, Fräsen, Sägen und Bohren problemlos bearbeitet werden und bietet zudem dank geringem spezifischen Gewicht ist eine deutlich gewichtsoptimierte Isolierung.
Der geringe Organikanteil von etwa zwei Prozent führt zu weniger Rauchbildung und dank des geringen Schrumpfs von unter ein Prozent sei die Temperaturbeständigkeit des Materials ein Garant gegen mögliche Rissbildungen und für hohe Festigkeit bei Temperaturbelastungen. Die Entwicklung dieser Mischung aus der Silikat- Grundfaser und der Precursorchemie ist eine Weiterentwicklung bisheriger Isolationsstoffe der gleichen Linie. Anwendungen finden sich unter anderem in automobilen Abgas- und Hitzeschildsystemen, in der Brennertechnologie von Öl und Gasheizkesseln und der Solarindustrie.
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