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Salz- und Pfefferstreuer der Serie To Go mit integriertem Kapselheber ... PP gegen TPE oder lackiertes ABS
 Neben der optischen Gestaltung von Gebrauchsgeräte ist deren Haptik ein nicht zu vernachlässigender Faktor. Die angenehme und sichere Griffigkeit eines Produkts entscheidet häufig bei der Auswahl. Das gilt es zu nutzen.
Besonders unter ergonomischen Gesichtspunkten entscheidet der Tastsinn des Konsumenten über die Griffsicherheit und Handhabbarkeit eines Geräts. Die Oberflächenbeschaffenheit eines Produkts des täglichen Gebrauchs wird emotional bewertet. Eine zu glatte Oberfläche kann kalt und abstoßend, ein zu raues Material unangenehm und verletzend wahrgenommen werden. Den Mittelweg soll ein Polypropylen (PP) von Lyondellbasell bieten und ohne Beschichtung oder Lackierung hochwertige, angenehme Oberflächen erzeugen.
Besonders in der Automobilindustrie, im Bereich der Kfz-Innenausstattung, findet dieses Produkt laut Distributor bereits zahlreiche Anwendungen. Hier steht das Wohlbefinden des Fahrers im Fokus der Konstrukteure. Neben einer perfekten Oberflächen-, Design- und Farbabstimmung der einzelnen Kunststoffoberflächen sei eine möglichst angenehme Haptik für das elegante Erscheinungsbild ohne Kratzspuren entscheidend und prägend. Die geringe Emission des Materials trage zudem zu einer Wohlfühlatmosphäre bei. Aber auch für Konsumgüter finde der Werkstoff immer mehr Einsatzgebiete. Dank hoher Schlagzähigkeit und angenehme Oberflächenanmutung ohne Lackierung ist es für die Ausstattung hochwertiger Konsumgüter geeignet. Unter anderem zielen die Entwickler auf die Substitution von lackierten ABS- Anwendungen.
Skandinavisches Design steht für schlichte Eleganz und Funktionalität, aber auch für die hohe Verarbeitungsqualität der Produkte. Die Vandborg Kunststoff- und Werkzeugfabrik in der Nähe von Aarhus in Dänemark suchte für das Redesign einer seit 20 Jahren beliebten Produktserie von Korkenziehern und Kapselhebern sowie Salz- und Pfefferstreuern einen Werkstoff mit angenehm griffiger Oberfläche. Das getestete TPE-Material war für diese Anwendung ungeeignet, da zu weich. Das Bauteil aus ABS zu produzieren und anschließend mit einer Softtouch Oberflächenlackierung zu behandeln, war zu teuer.
Man suchte einen Werkstoff, der die nötige Festigkeit aufweist, die man für die hohe Materialbeanspruchung in diesen Anwendungen benötigt, aber dennoch angenehm in der Hand liegt. Aufgrund des breiten Farbsortiments des Produktprogramms von Vandborg hatte die gute homogene Einfärbbarkeit des Materials neben einer möglichst 1-stufigen, kostengünstigen Verarbeitung ebenfalls hohe Priorität. Seit Frühjahr 2009 ist Softell hier für die Serienfertigung freigegeben.
Nach Aussage von Verarbeitern lassen der Werkstoff im Spritzgießen in nur einem Arbeitsschritt die Produktion von Fertigteilen mit anspruchsvollem Anforderungsprofil bei bis zu 40 Prozent Kosteneinsparung zu. Seine homogene Einfärbbarkeit, ausgewogene mechanische Eigenschaften und die volle Recyclingfähigkeit bieten weitere Vorteile. Das Produkt ist unverstärkt mit einer Härte von etwa 80 Shore A, sowie mit 20 und 25 Prozent Glasfaserverstärkung erhältlich.
Diese Anwendung sei typisch für den Werkstoff. Außerhalb der Automobilindustrie kommt er im Sanitärbereich, für Badewannengriffe, Griffe für Duschköpfe, medizintechnische Geräte oder Gehhilfen aber auch für zahlreiche Sportgeräte wie Nordic-Walking Stöcke, Skistöcke, (Eis)Hockeyschläger und Klettergriffe in Betracht. Auch bei hochwertigen Haushaltsgeräten wie Bügeleisen oder Handmixern, Produkten aus dem Beauty- und Wellnessbereich wie Haartrocknern, Rasierern oder Epiliergeräten ist ein Einsatz des Materials empfehlenswert. Diesen Artikel bookmarken bei Wie funktioniert Bookmarken?Mit so genannten “Social Bookmarks” können Sie Links auf interessante Webseiten mit anderen Nutzern teilen. |  |  | |  | Externe Nutzung / NutzungsrechteWenn Sie auf diesen Beitrag von Kunststoff-Magazin online verlinken möchten, können Sie einfach und kostenlos folgenden HTML-Code in Ihre Internetseite einbinden: |
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