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Trocknen, Fördern, Dosieren, 07-08-2010 Kunststoffgranulat wird in der Kunststoffindustrie meist als Bulk-Material angeliefert. Der Einkauf in Säcken ist jedoch gelegentlich günstiger. Eine Kombination aus automatischer Sackentleermaschine und pneumatischer Förderanlage zur Befüllung der Lagersilos könnte dieses Problem lösen.
 Granulatverarbeitende Unternehmen lagern ihr Material häufig in Edelstahl- oder Aluminiumsilos. In der Regel kommt das Material in Silofahrzeugen und wird mit der Lkw-eigenen Technik pneumatisch direkt in die Silos gefördert. Der Anlagenbetreiber benötigt somit keine weiteren Investitionen für die Befüllung. Nachteilig ist jedoch, dass sich der Anlagenbetreiber meist auf einen Lieferanten festlegen muss. Somit gibt es wenig Möglichkeit, Granulate flexibler und zu wirtschaftlich attraktiveren Preisen einzukaufen, denn Kunststoffgranulate in Säcken sind häufig die günstigere Variante.
Das Öffnen und Entleeren das in Säcken angelieferten Granulates kann bei geringer Entleerleistung manuell geschehen. Bei hoher Entleerleistung ist dies wirtschaftlich jedoch nicht machbar, so dass der Vorgang automatisiert werden muss. Dafür bietet die Telschig die Sackentleermaschine Semat an. Für die Beförderung der Granulatsäcke zur Sackentleermaschine gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die einfachste und günstigste Lösung ist das manuelle Entladen der Palette. Eine körperliche Entlastung für das Arbeitspersonal ist ein Saugheber. Die zweite Möglichkeit ist eine Hub-Kippvorrichtung, auf der die vollständig beladene Palette aufgestellt wird. Anschließend wird diese hochgefahren und gekippt, so dass das Bedienungspersonal lediglich die Säcke der obersten Lage abheben muss. Des Weiteren bietet sich für den Transfer der Säcke auf das Zuführband der Sackentleermaschine ein Depalletier-Roboter an, der das Personal vollständig ersetzt.
In der Sackentleermaschine werden die Säcke mit Kreismessern aufgeschnitten und in einer rotierenden Trommel das Granulat vom Verpackungsmaterial getrennt. Das leere Verpackungsmaterial fällt ohne manuelles Zutun direkt über einen Schacht in den Leersackverdichter und wird in einen Folienschlauch verdichtet. Das Granulat gelangt anschließend über den Auslauftrichter in eine pneumatische Förderanlage, die das Granulat in das vorgewählte Lagersilo transportiert. Somit wird der Prozessablauf von dort aus wie bisher fortgeführt. Dazu werden die vorhandenen Silobefüllleitungen und die nachfolgende Förder- und Dosieranlage verwendet. Die Leistung erreicht 400 und 900 Säcke pro Stunde. Diesen Artikel bookmarken bei Wie funktioniert Bookmarken?Mit so genannten “Social Bookmarks” können Sie Links auf interessante Webseiten mit anderen Nutzern teilen. |  |  | |  | Externe Nutzung / NutzungsrechteWenn Sie auf diesen Beitrag von Kunststoff-Magazin online verlinken möchten, können Sie einfach und kostenlos folgenden HTML-Code in Ihre Internetseite einbinden: |
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