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Werkstoffprüfung, 06-07-2011 Lichthärtende Klebstoffe inline prüfenEine neue Technologie kombiniert den Einsatz eines lichthärtenden Klebstoffs mit einem Überwachungssystem. Damit soll sich der Aushärtegrad bereits während des Produktionsprozesses exakt prüfen lassen.
 Lichthärtende Klebstoffe kommen in einer Vielzahl von medizintechnischen Anwendungen zum Einsatz, beispielsweise zur Herstellung von Spritzen, Kathetern, Blutfiltern und Kanülen. In Sekundenschnelle härten diese ohne zusätzliche Wärmezufuhr durch Bestrahlung mit UV-Licht oder sichtbarem Licht aus. Sie beschleunigen den Herstellungsprozess, gleichzeitig lassen sich damit optisch ansprechende und saubere Klebefugen realisieren. Mit Loctite Assurecure bietet Henkel nach eigenen Angaben eine neue, prozessintegrierte Technologie an, mit der sich der Aushärtungsgrad von lichthärtenden Klebstoffen quantitativ und kostengünstig ermitteln lasse. Das System umfasst eine neue Klebstofftechnologie und ein elektronisches Prüfsystem, bestehend aus faseroptischen Lichtquellen, Lichtdetektoreinheit und einer Software als Schnittstelle zum PC oder zur speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS).
Das Überwachungssystem misst, analysiert und speichert optische Mehrfachmessungen und ermittelt so in weniger als einer Sekunde den Grad der Klebstoffpolymerisation. Einmal in die Produktionslinie integriert, sei eine 100-prozentige und zerstörungsfreie Überwachung für jedes einzelne gefertigte Bauteil innerhalb der Produktionslinie möglich. Umfangreiche produktionsbegleitende Qualitätskontrollen sowie der damit verbundene Ausschuss entfallen demnach. Gleichzeitig werden Gesamtqualität und Produktionsraten deutlich gesteigert.
Die Technik ist kompakt aufgebaut und lässt sich wohl problemlos in bereits bestehenden Produktionsanlagen integrieren. Das System wird direkt im Anschluss an vorhandene Aushärtesysteme für lichthärtende Klebstoffe aufgestellt. Je nach Bauteilanforderung werden Klebstoffe in unterschiedlichen Viskositäten physikalischen Eigenschaften genutzt. Alle Produkte werden nach Testverfahren geprüft, denen auch medizinische Bauteile für die Marktzulassung unterliegen, und sind nach der weltweit gängigen ISO-Prüfnorm 10993 zertifiziert. Diesen Artikel bookmarken bei Wie funktioniert Bookmarken?Mit so genannten “Social Bookmarks” können Sie Links auf interessante Webseiten mit anderen Nutzern teilen. |  |  | |  | Externe Nutzung / NutzungsrechteWenn Sie auf diesen Beitrag von Kunststoff-Magazin online verlinken möchten, können Sie einfach und kostenlos folgenden HTML-Code in Ihre Internetseite einbinden: |
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