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Flüssigeinfärbung - Flüssigeinfärbung besser nutzen

FlüssigeinfärbungFlüssigeinfärbung besser nutzen

Flüssigfarben und niedrigschmelzende Microbatches sind eine Alternative zum Einsatz von Farbmasterbatches. Ein neuentwickeltes Farbentnahmesystem soll das Verfahren optimieren.

Farbentnahmesystem

Das als Premiere zur Fakuma angekündigte „Over top“-Farbentnahme soll als Zuführungs-, Vorrats- und Logistiklösung dienen und das übliche Verfahren mit Metallbehältern oder Eimern und Lanzenzuführung ablösen. Basis ist der Cubitainer genannte Farbbehälter – ein Karton mit PE-Innenbehälter –, der auf Extruder, PUR-Anlage oder Spritzgießmaschine platzierbar ist. Ein Cubitainer-Set besteht aus dem Karton mit PE-Blase, Entnahmeventil, Adapter und handelsüblichem Basisschlauch. Der vergleichsweise teure Spezialschlauch ist erst im Arbeitsbereich der peristaltischen Dosierpumpe erforderlich. Adapter stellen die Verbindung zu den zwischen 5 bis 22 Kilogramm fassenden Behältern her. Mit Schwerkraft könne der Behälter bis 99 Prozent entleert werden. Die Entsorgung von Behälter, Ventildeckel, PE-Blase und Kartonage sei somit im Restmüll möglich. Die Behälter sind dank ihrer würfelförmigen Geometrie einfach zu handeln und zu palettieren.

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Auch für die Anwender von Mikrogranulaten gibt es gute Nachrichten: Die Mindestbestellmengen sind von 1000 auf 350 Kilogramm je Farbcharge und Jahr gesenkt worden. Das erleichtert den Verarbeitern den Einstieg in das Thema Mikrogranulate: Die in vielen Verarbeitungsbetrieben bereits vorhandene Masterbatch-Infrastruktur kann typischerweise schnell auf die Einfärb-Technologie mit Mikrogranulaten adaptiert werden.

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