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Abdeckbänder LinearantriebeAbgedeckt – Linearantriebe schützen

Neue Abdeckbänder für Linearachsen sollen mit engeren Fertigungstoleranzen die kompaktere Auslegung dieser Antriebskomponenten ermöglichen. Als Verstrecksicherungen stehen auch Aramid- oder Kevlarfasern zur Verfügung, die die Säuberung mit aggressiven Reinigungsmitteln erlauben.

Abdeckbänder Linearantriebe: Abgedeckt –  Linearantriebe schützen

Mechanische Linearantriebe, auch Linearachsen genannt, zeichnen sich durch hohe Dynamik, Geschwindigkeiten, Positioniergenauigkeiten und Integrationsdichte aus. Tragendes und führendes Element der kolbenlosen Linearantriebe müssen mit Abdeckbändern versehen werden, um das längsgeschlitzte Profil gegen eindringenden Schmutz zu schützen, aber auch die Umgebung gegen Abrieb von innen. Das durchgehende Abdeckband lenkt der darüber fahrende Schlitten aus, durch diesen hindurch und es wird auf der anderen Seite noch im Inneren des Schlittens wieder in das Führungsprofil eingeklipst.

Mit Entwicklung des neuen Abdeckbandes sollen die beseitigt werden. Die Profile werden im Rotationskalibrationsverfahren hergestellt. Durch Kombination von Kalandrierung und Kalibration erreichen sie geringere Toleranzen von ±0,05 Millimeter gegenüber den üblichen ±0,2 Millimeter. Damit können auch die Toleranzen der Gegenlaufbauteile kleiner gehalten sein, was dem Trend zu kompakterer Bauweise entgegenkommt. Die höhere Präzision soll die Dichtwirkung gegenüber herkömmlichen Abdeckbändern um den Faktor 3 verbessern.

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Um Wellenbildungen am Band dauerhaft zu verhindern, werden vor der Kalandrierung Verstrecksicherungen in die Abdeckbänder eingearbeitet. Im Vergleich zu unverstärkten Bändern bieten diese laut Hersteller einen dreißigfachen Widerstand gegen Längsdehnungen. Neu an diesen Verstrecksicherungen ist, dass diese nicht nur aus Stahl- sondern nun auch aus Aramidfasern oder Kevlar und anderen Materialien bestehen können. Damit können die Bänder auch mit aggressiven Reinigungsmitteln gesäubert werden, wie sie oft in der Lebensmittelindustrie eingesetzt werden.

Die Kombination von Kalandrierung und Kalibration ergibt zudem glattere Oberflächen als bei herkömmlichen Abdeckbändern. Das erleichtert die Reinigung. Der Oberflächenglanz bringt die nach RAL-Norm wählbaren Farben gut zur Geltung und trägt damit zur besseren optischen Erscheinung der Maschine und auch zur Corporate Identity des Maschinenherstellers bei. Außerdem besteht die Möglichkeit, während der Produktion Firmenlogo und Typenbezeichnung unverlierbar und unverwischbar auf der Innenseite des Abdeckbandes einzuprägen.

Dazu kommt, dass das Band die Auslenkung beim Durchfahren des Schlittens weniger Reibung verursacht. Geringere Reibung bedeutet geringeren Energieverbrauch.

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