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MeinungGold für das Kunststoff Magazin

Dass das Kunststoff Magazin, damals noch unter dem Namen "Prodoc Kunststofftechnik", im Jahr 1963 erstmals erschien, ist kein Zufall: Zwar liegt die Entwicklung erster Polymere zu verarbeitbaren Werkstoffen deutlich länger zurück, "Nylon"-Damenstrümpfe, Topfgriffe aus Bakelite und "Plexiglas" waren bereits auf dem Markt. Aber in den 60er Jahren startete die Kunststoffbranche durch und erreichte nach und nach alle Lebensbereiche der Menschen. Wer kann sich heute noch eine Injektionsspritze aus Glas und Metall vorstellen, blickt auf einen Armaturenträger im Pkw aus Metall oder sitzt auf einem Bürostuhl aus Holz? Von der CD bis zum Handy - ganze Branchen entstanden, weil Kunststoffe neue Technologien ermöglicht haben. Und immer mitten drin: Das Kunststoff Magazin.

Meinung: Gold für das Kunststoff Magazin

So ist das Spritzgießen ist in den letzten 50 Jahren zu einem der wichtigsten und inzwischen wohl vielfältigsten Verfahren der Kunststofftechnik avanciert. Das Kunststoff Magazin hat stets die wichtigsten Trends heraus gearbeitet - eine Nadelverschlussdüse, damals noch eine eher exotische Technologie, heute ein Standard in vielen Varianten, zierte bereits das Cover der ersten Ausgabe. Mit "Delrin", einem Kunststoff von Dupont, wurde erstmals deutlich der Anspruch formuliert, Metall ersetzen zu wollen. Auch darüber berichtete diese Zeitschrift im 1. Jahrgang. Aber auch auf gesundheitliche Risiken einiger Kunststoffe traute sich die Redaktion bereits 1974 hinzuweisen - und brachte damit einen großen Teil der Branche und fast die gesamte restliche Fachpresse gegen sich auf. Einige Jahre später wurde der mehr und mehr verstärkte Gesundheitsschutz zur Selbstverständlichkeit. Kunststoffe werden heute hinsichtlich gesundheitlicher Risiken und Umweltauswirkungen ganz selbstverständlich kritisch hinterfragt.

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Die Innovationsgeschwindigkeit der Kunststoffbranche nimmt nicht ab, eher das Gegenteil ist zu beobachten. Die Kombination mehrerer Verfahren in einem Prozess, Hybridtechnologien und Werkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen - um nur einige Beispiele zu nennen - werden uns in den nächsten Jahren noch stärker beschäftigen. Die Rheinbrücke aus FVK-Werkstoffen sehe ich noch ebenso wenig wie den Motorblock komplett aus Kunststoff, aber die weitere Substitution von Metallen wird uns in den nächsten Jahren beschäftigen.

Beschäftigen werden wir uns auch mit den Veränderungen der Medienwelt - und sie selbst weiter vorantreiben. Inhalte und Redaktionsformen wurden schon bisher beständig den Bedürfnissen und Veränderungen der Branche entsprechend weiter entwickelt, gelegentlich auch dem Zeitgeschmack angepasst. Einen echten Umbruch gab es mit der Verfügbarkeit des Internets: Als eine der ersten Zeitschriften der Kunststoffbranche stellte das Kunststoff Magazin eine umfassende Sammlung von Informationsseiten ins Netz, unter anderem die umfangreichste Produkt- und Unternehmensdatenbank. Daraus sind ein außerordentlich erfolgreiches Portal und ein Newsletter mit wöchentlich mehr als 52.000 Empfängern entstanden, die bei den Nutzerzahlen Spitzenstellungen unter den Internetangeboten der K-Zeitschriften einnehmen. Ähnliches gilt für die gedruckte Ausgabe: Rund 18.000 Exemplare werden fast ausschließlich an namentlich bekannte Leser verschickt, als einzige Zeitschrift der Branche unterliegt das Kunststoff Magazin der strengen und unabhängigen IVW EDA-Prüfung. Auch hier besetzt das Kunststoff Magazin die Spitzenposition der deutschsprachigen Branchentitel.

Gewachsen ist mit der Angebotsvielfalt auch die Mannschaft hinter der Marke Kunststoff Magazin: Print-Redaktion, Online-Redaktion, Layout, Anzeigenverkauf, Vertrieb und eine Fülle weiterer Kolleginnen und Kollegen sorgen für reibungslose Abläufe. Eine starke Mannschaft steht hinter dem Kunststoff Magazin und treibt die beständige Erneuerung der Informationsplattform für die Leser und User voran – in Papierform ebenso wie in der virtuellen Welt, die zunehmend zur realen wird. Diesen Kolleginnen und Kollegen gilt mein Dank für ihre Verlässlichkeit, für ihre Ideen, die jeden Tag in das Kunststoff Magazin und http://kunststoff-magazin.de einfließen, für ihre kompetente Arbeit auf allen Ebenen.

Und unser aller Dank geht an die vielen Leser, inzwischen teilweise die dritte Generation, und an die vielen Partner, Inserenten und Unternehmen, die das Kunststoff Magazin in diesen 50 Jahren begleitet haben, einige davon bis heute. Den einen oder anderen werden wir wieder während der K in Düsseldorf treffen, wir freuen uns darauf und auf viele weitere gemeinsame erfolgreiche Jahre.

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