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Additive Manufacturing mit hohen Wachstumsraten

Lohnfertigung treibt 3D-DruckAdditive Manufacturing mit hohen Wachstumsraten

Lohnfertiger übernehmen eine Brückenfunktion bei der Einführung von 3D-Drucktechnologien – Neue NPJ-Technologie zum 3D Metal Printing wird zu Fachforum in Erfurt vorgestellt.

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Der Bau von Spritzgießwerkzeugen kann auf verschiedene Weise von additiven Fertigungsverfahren profitieren. (Bild: Protiq GmbH)

(Bild: Protiq GmbH)

Die Potenziale von Additive Manufacturing (AM) zur individuelleren, schnelleren und ressourcensparenden Produktion treiben nach Ansicht des Veranstalters der Messen Rapidtech und Fabcon in Erfurt die Entwicklung neuer Materialien, Maschinen, Verfahren und IT-Lösungen rasant an. Das hohe Tempo bei AM-Ausrüstern und -Dienstleistern forciere wiederum den Einsatz innovativer 3D-Druck-Werkstoffe und -Technologien und steigere die Marktnachfrage. Davon sollen sich die Teilnehmer der Fachforen Additive Lohnfertigung (20. Juni 2017) und 3D Metal Printing (21. Juni 2017) zum Fachkongress Rapidtech aus erster Hand überzeugen können. Technologieanbieter und Dienstleister aus den Niederlanden, den USA, aus Israel, der Schweiz, der Türkei und aus Deutschland haben die Präsentation von Material-, Produkt- und Prozessentwicklungen angekündigt.

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„Immer mehr Unternehmen erkennen die Chancen, die Additive Manufacturing bietet. Um sie zu nutzen, bilden AM-Lohnfertiger eine wichtige Brücke, denn nicht jeder Anwender kann und will sich eigenes Know-how und Equipment aufbauen. Die Dienstleister sind sozusagen das Taxi, das bei Bedarf gerufen wird“, sagt Eric Klemp, Geschäftsführer des Voestalpine Additive Manufacturing Center und verantwortlich für das Fachforum Additive Lohnfertigung..

Die Gestaltung integrierter Prozessketten von der ersten Idee über durchgängige Datensätze bis zum fertigen Bauteil, die Implementierung neuer Werkstoffe, Technik und Verfahren stehen im Mittelpunkt des Fachforums Additive Lohnfertigung. Vorgestellt wird beispielsweise das neue Metall-3D-Druck-System MetalFAB1 des niederländischen Unternehmens Additive Industries, das mehrere bisher einzeln auszuführende Prozessschritte in einer Anlage vereint. Über neue Stahlentwicklungen, die sich aufgrund ihrer Nanostruktur gut für AM-Anwendungen eignen, berichtet das amerikanische Unternehmen Nanosteel. Die schweizerische AM Kyburz zeigt auf, welche Bedingungen bei der Kombination von additiver Fertigung und spanender Bearbeitung zu beachten sind. Wie mit der Topologieoptimierung ein innovatives Spritzgießwerkzeug mit bionischer Struktur realisiert wird, wie durchgängige Datenmodelle automatisierte AM-Prozesse ermöglichen und wie E-Commerce- und weitere Softwarelösungen die additive Lohnfertigung unterstützen, beleuchten verschiedene Vorträge.

Weitere Informationen unter www.rapidtech.de

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