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Kfz-Komponenten im Rahmen der 44. Automotive Innovation Awards ausgezeichnet

Kunststoffe im AutomobilSPE- Awards für Kühlmittelrohre und Achsmanschetten

Mit Werkstoffen sowie Support bei der Auslegung und Entwicklung hat DuPont zum Erfolg zweier Kfz-Komponenten im Rahmen der 44. Automotive Innovation Awards der Society of Plastics Engineers (SPE) beigetragen. Die Preise wurden am 12. November in den USA übergeben.

Kühlmittelrohre

Den Award „Most Innovative Use of Plastics“ in der Kategorie „Chassis and Hardware“ gewann Renault mit flexiblen Kühlmittelrohren, bei deren Herstellung Zytel LCPA (langkettige Polyamide), Bynel Polyolefine sowie ein für DuPont patentiertes Konstruktionsprinzips eingesetzt wird. Achsmanschetten aus dem thermoplastischen Elastomer Hytrel TPC/ET, die homokinetische Gelenke (Constant Velocity Joints, CVJ) an Antriebshalbachsen schützen, fanden 2014 Aufnahme in die „Hall of Fame“.

Renault verwendet im Twingo zwei Rohre, eines davon mit von rund 3 Meter Länge, für den Kühlmittelkreislauf zwischen dem Kühler an der Fahrzeugfront und dem im Heck untergebrachten Motor. Die Herausforderung für den Zulieferer und Hersteller Tristone Flowtech Group, Frankfurt/M.: Es waren Werkstoff, Konstruktion und Verfahren für diese langen Rohre mit relativ großen Durchmesser zu definieren finden, die geringes Gewicht mit Beständigkeit gegen 3 bar Innendruck, aggressive flüssige Medien und Tausalz verbinden und die sich geometrisch so fertigen lassen, dass sie dem engen, vom Fahrzeug vorgegebenen Bauraum folgen und sich gut montieren lassen. Die Lösung fand sich in der Kombination aus technischen Kunststoffen von DuPont und der patentierten VSB-Technologie (Variable Stiffness Bellows, Wellrohre mit variabel ausführbarer Steifigkeit), die es laut Unternehmen ermöglichen, die Rohre flexibel, druckfest und um 60 Prozent leichter sind als herkömmliche Aluminium-Ausführungen zu gestalten.

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Aufnahme in die Hall können nur solche Produkte finden, die über eine Mindestzeitspanne von 15 Jahren kontinuierlich produziert wurden und die einen signifikanten und nachhaltigen Beitrag zum Einsatz von Kunststoffen im Automobilbau geleistet haben. General Motors war 1984 das erste Unternehmen, das den diesjährigen Preisträger in der Serie eingesetzt hat – Achsmanschetten für homokinetische Gelenke an Antriebshalbachsen (CVJ boots) aus Hytrel. Die für diesen TPE typische Verschleißfestigkeit und Flexibilität haben eine deutliche Verlängerung der Lebensdauer solcher Manschetten ermöglicht, deren Aufgabe es ist, die Gleichlaufgelenke vor dem Eindringen von Schmutz und dem Verlust von Schmiermittel zu schützen. Heute werden, so der Werkstoffproduzent, weltweit rund 85 Prozent der Vorderachsmanschetten für frontgetriebene leichte Kraftfahrzeuge aus TPE hergestellt.

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