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Thema Umweltschutz - Plasticseurope: Kunststoffabfälle gehören nicht ins Meer

Thema UmweltschutzPlasticseurope: Kunststoffabfälle gehören nicht ins Meer

Eine pfiffige Idee hat der Branchenverband Plasticseurope entwickelt: Auf einem Gemeinschaftsstand von Messeveranstalter, Industrie und Sportverbänden während der „Boot 2016“ soll über das Thema Gewässerschutz informiert werden.

Gewässerschutz

Müll im Meer ist schon vor geraumer Zeit als Thema in der Öffentlichkeit angekommen und sorgt für mehr oder weniger fachliche und emotionale Diskussionen. Die Boot 2016 (23. bis 31. Januar in Düsseldorf) liefert Rahmen für Information und Aufklärung bei einer zumindest Wasser-affinen Gruppe. Um Besucher für den Gewässerschutz zu sensibilisieren, hat sich zum zweiten Mal das Bündnis aus Messe Düsseldorf, Deutschem Kanu-Verband, Deutschem Ruderverband, Deutschem Segler-Verband, dem Verband Deutscher Sporttaucher, Team Kunststoff sowie Plasticseurope Deutschland zusammengefunden.

Ziel der Kooperation sei es, Maßnahmen gegen Müll im Meer vorzustellen und jeden Einzelnen zum Handeln zu bewegen. Denn nicht nur, aber gerade für Wassersportler gilt: Abfälle, gleich aus welchem Material, dürfen nicht achtlos in der Umwelt entsorgt werden. Und für die Kunststoffindustrie ist Kunststoff ganz sicher zu schade zum Wegwerfen. Kunststoffprodukte sollen am Ende ihres Lebenswegs stofflich oder energetisch verwertet werden.

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Knapp neun Monate vor Eröffnung der weltweit größten Messe der Kunststoffbranche – der K – am gleichen Standort kein schlechtes Signal.

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