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Brabender Messtechnik feiert das 25jährige Jubiläum des Aquatrac

QualitässicherungDamit die Qualität nicht baden geht

Auch das ist Teil der Fakuma: Immer wieder werden auf dieser Veranstaltung Jubiläen und Ereignisse gefeiert, die eine gewisse Bedeutung für die Branche und die langjährigen Aussteller haben. In diesem Jahr kann Brabender Messtechnik das 25jährige Jubiläum des Aquatrac feiern, dessen Ursprungsversion die Messung der Feuchte von Kunststoffgranulaten drastisch vereinfachte.

Exakte Feuchtigkeitsanalyse für den harten Alltag im Betrieb: Die robuste Messtechnik wurde vor 25 Jahren entwickelt, das Gerät ist inzwischen in der dritten Generation verfügbar. (Bild: Brabender Messtechnik)

Die Brabender Messtechnik feiert Jubiläum: Ihr Feuchtemessgerät, das in Form des robusten Aquatrac-3E nun in dritter Generation gebaut wird, hilft Kunststoffverarbeitern seit 25 Jahren, den Wassergehalt ihrer Werkstoffe in der täglichen Praxis präzise zu bestimmen – zuverlässig auch im rauen Produktionsumfeld. Mittlerweile ist das Gerät nach Unternehmensangaben bei mehr als 3000 Kunden in über 50 Ländern im Einsatz.

Das Besondere an dem mobilen Feuchteanalysator: „Wir haben bei der Entwicklung von Anfang an darauf geachtet, dass unser Aquatrac von Jedermann bedient werden kann“, erklärt die für den Vertrieb verantwortliche Jeannette Hantsch. Ein Labor ist für den Betrieb nicht erforderlich, da das Gerät keine Trägergase und keine flüssigen Betriebsmittel benötigt. „Auch auf einen Computer kann man verzichten“, betont Hantsch. „Eine freie Ecke neben der Spritzgießmaschine reicht: Man wiegt die Probe in den Messbecher ein, gibt etwas Reagenzpulver in einen Behälter und folgt den Anweisungen im Display – den Rest erledigt das Gerät.“ Das Messergebnis liege nach wenigen Minuten vor, unter optimalen Bedingungen auf bis zu wenige ppm genau.

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Das Messprinzip umgeht die Schwächen alternativer Verfahren. Gravimetrische Messungen etwa überschätzen den Wassergehalt einer Kunststoffprobe oft systematisch, da sie nicht zwischen Wasser und anderen flüchtigen Bestandteilen unterscheiden können. Und im Vergleich zur früher weit verbreiteten Karl-Fischer-Titration überzeuge das Aquatrac durch seinen drastisch vereinfachten Aufbau.

All’ das habe die Gerät über die Jahre zu einem Verkaufsschlager gemacht, der heute nicht nur einen guten Teil zum Erfolg des Unternehmens beiträgt, sondern den Anwenderkreis der wichtigen Feuchtemessung erheblich erweitert hat. Davon profitiere die ganze Branche, denn die Anwendungsmöglichkeiten der Feuchtemessung sind vielfältig: Das Senken der Ausschussraten, beispielsweise durch Oberflächen-Probleme bei Formteilen aus Hydrolyse-empfindlichen Kunststoffen wie Polyamiden, PET oder PBT ist möglich. Zudem kann das Gerät die Wirtschaftlichkeit der Produktion erhöhen, da Fertigungsprozesse bei engmaschiger Kontrolle des Polymer-Wassergehalts störungsärmer laufen. In einigen Fällen lassen sich sogar Energiekosten senken, da Trockner nun effektiver eingesetzt werden können.

Fakuma 2015: Halle A6, Stand 6208

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