SCOPEhandling
Kunststoff Magazin
LABOengine
Kunststoff Magazin Online - Fachportal für die Kunststoff Industrie
Home> Wirtschaft + Unternehmen> Unternehmensführung> Software>

Simulation statt Versuch - Leichtbau-Institut mit neuen Analysemöglichkeiten

Simulation statt VersuchLeichtbau-Institut mit neuen Analysemöglichkeiten

Das Prüflabor am Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) verfügt über neue Software Thermokinetics, das den Aufwand für Versuche verringern und Kennwerte für die Prozesssimulation schneller und besser auswertbar machen soll.

ILK-Wissenschaftler Michael Müller

Die bei der Analyse von Polymeren und Verbundwerkstoffen anfallenden Messdaten – etwa aus Rheologie, Dynamisch-Mechanischer Analyse (DMA), Differenzkalorimetrie (DSC), Dilatometrie oder Thermogravimetrie (TGA) – können mit der neuen Software verknüpft und beispielsweise zur Erstellung von Materialmodellen verwendet werden, die zur Beschreibung der prozessabhängigen Viskosität dienen. Die analytischen Modelle bilden eine wichtige Grundlage für die realitätsnahe und effektive Simulation komplexer Formfüll- und Vernetzungsvorgänge von Reaktionsharzen. Es können die Parameter Zeit, Temperatur, Vernetzungsgrad und Druck in die Modellbildung einbezogen werden. Damit sind die ILK-Wissenschaftler in der Lage bei der Weiterentwicklung komplexer Fertigungsprozesse wie dem Hochdruck-RTM-Verfahren frühzeitig entscheidende Prozessparameter zu identifizieren sowie die Bauteilqualität zu steuern. Außerdem können anhand virtueller Vorversuche und Prozesssimulationen Fertigungsprozesse hinsichtlich Prozesszeit und Energieaufwand optimiert werden.

Anzeige

Mit Hilfe der Software Thermokinetics kann ebenso das Vernetzungsverhalten von Klebstoffen und Schaumstoffen oder auch das Kristallisationsverhalten thermoplastischer Kunststoffe messtechnisch erfasst und zu verallgemeinerten Modellen aufbereitet werden.

Weitere Beiträge zum Thema

Fortbildung für IngenieureZertifikatsprogramm „Composite Engineering Specialist“

Vom 20. bis 24. Juni 2016 wird in Stade das Zertifikatsprogramm „Composite Engineering Specialist“ angeboten. Es soll Ingenieure und Fachkräfte für den branchenübergreifenden Wachstumsmarkt Faserverbundtechnologie / CfK weiterbilden. Referent ist Wilm F. Unckenbold, Professor für Strukturmechanik der Faserverbundwerkstoffe am PFH Hansecampus Stade.

…mehr
Ingenieurhochschule ITECH

Kunststoff und TextilStipendien für Studenten im europäischen Master-Programm

Die Ingenieurhochschule Itech im französischen Lyon führt zwei neue Spezialisierungen auf die Bereiche Kunststoff und Textil in ihr europäisches Master-Programm ein. Angeboten werden sollen sie ab September 2016.

…mehr
Nachschlagewerk

Kostenloses NachschlagewerkKompendium zu Fluorkunststoffen auf Englisch

Die Fluoropolymergroup des Pro-K Industrieverbands Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff veröffentlichte das Kompendium zu Fluorkunststoffen nun auf Englisch.

…mehr
Masterstudium in Bochum

Berufsbegleitend ausbildenMasterstudium in Bochum: Wertschöpfungsmanagement

Das Kunststoff-Institut Lüdenscheid engagiert sich am Institut für Produktionserhaltung Infpro als Gründungsmitglied und im Vorstand des Vereins. Bereits im Jahr 2014 wurde gemeinsam ein berufsbegleitender Studiengang entworfen und als Masterstudiengang akkreditiert.

…mehr
Eine Win-Win-Situation schaffen für Flüchtlinge und Unternehmen ist ein Anliegen von Kunststoffland NRW. (Bild: Fotolia)

Kunststoffland NRWFlüchtlinge und Kunststoffindustrie zusammenbringen

Bedarfe erkennen, Bewusstsein schärfen, Angebot und Nachfrage bündeln. Für hohes Interesse und lebhafte Diskussionen sorgte die Informationsveranstaltung „Zukunft in der Kunststoffindustrie – Chancen für Flüchtlinge UND Unternehmen?!“ nach Angaben des Branchenverbandes Kunststoffland NRW- am 20. Januar 2016.

…mehr
Anzeige
Anzeige

Neue Stellenanzeigen