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Utility-FilmMehr als Tausend Worte…

Utility-Filme ersetzen umfangreiche Anleitungen
Utility-Film: Mehr als Tausend Worte…
Bilder sind erheblich aussagekräftiger als Texte. Mit Filmen lassen sich „Gebrauchsanleitungen“ und Hinweise für Montageaufgaben, Inbetriebnahme von Maschinen und Anlagen häufig einfacher darstellen, als mit herkömmlichen schriftlichen Unterlagen.

Ohne zunehmende Internationalisierung der Belegschaft in den Unternehmen, der Vertrieb von Produkten in immer mehr Länder, sinkende Qualifikation von Nutzern der Produkte oder deren steigende Komplexität – es gibt eine Vielzahl von Gründen, um Informationen so einfach wie möglich aufzubereiten. Das können Bilder sein, aber auch Filme, die schrittweise das richtige Vorgehen bei notwendigen Abläufen, beispielsweise bei der Problemlösung an einer Maschine zeigen.

Ein typisches Merkmal der Utility Filme ist die Möglichkeit zu verzweigen. Lösungsbäume aus einer Vielzahl von Videoclips können auf diese Weise umgesetzt und beliebig erweitert werden. Das ist typischerweise für die Variantenfertigung von zentraler Bedeutung. Unterschiedliche Komponenten können in mehreren Varianten untereinander kombiniert werden. Diese Variantenvielfalt bildet der Utility Film effizient ab. Dabei werden wie die Bauteile selbst, die Utility Filmclips miteinander kombiniert. Eine Filmproduktion für jede einzelne Variante erübrigt sich dadurch. Genutzt wird das beispielsweise von den Unternehmen Zeitlauf Antriebstechnik und EBM-Papst Mulfingen.

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In der Praxis gestaltet sich das folgendermaßen. Der Anwender klickt sich Schritt für Schritt durch den anleitenden Utility Film. Gelangt er an eine Stelle, bei der er sich zwischen Varianten entscheiden muss, erscheint ein Dialogfeld. Wie überall im Utility Film ist dies sprachreduziert gestaltet. Per Mausklick wird die entsprechende Variante angeklickt woraufhin der Film die gewünschte filmische Anleitung liefert.

Anwender und Film im „Dialog“

So gibt es für das Luftstrahlsieb 200 LS-N der Hosokawa Alpine eine Vielzahl von Grundvarianten und Kombinationen. Jeder Kunde kann sich seine spezielle Konfiguration individuell zusammenstellen. Eine herkömmliche Anleitung für diese Variantenvielfalt zu erstellen bedeutet nicht nur lange Produktions- und Übersetzungskosten. Eine textbasierte Anleitung in diesem Umfang wird sehr schnell unübersichtlich und verfügt vermutlich über leseunfreundliche Querverweise.

Mit dem Utility Film wurde eine logische Anleitung geschaffen, die ohne Sprache auskommt. Querverweise nimmt der Anwender nicht bewusst wahr. Visuelle Inhaltsverzeichnisse ermöglichen dem Kunden eine Gesamtübersicht, über die er sich per Mausklick individuelle Film-Anleitungen abrufen kann. Der Utility Film tritt gewissermaßen mit dem Anwender in Dialog. In visuellen Checklisten wird der Anwender beispielsweise nach bereits vorhandenen Komponenten des Luftstrahlsiebs gefragt. Entsprechend seiner individuellen Situation bekommt der Anwender die speziellen Anleitungsschritte in Form von Videoclips.

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