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Hybridbauteile - Das Beste aus Kunststoff und Kautschuk

HybridbauteileDas Beste aus Kunststoff und Kautschuk

Komponenten für den Einsatz im Automobil-Kühlkreislauf werden aus Polyphthalamid und HNBR in Kunststoff-Kautschuk-Technologie gefertigt.

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Bauteile für den Kühlkreislauf im Auto

In der patentierten Kunststoff-Kautschuk-Technologie (KuK)werden die Teile im Direktverbund zweier Werkstoffe produziert. Basis sind ein spezielles Polyphthalamid (PPA) der Marke Vestamid des Segments Resource Efficiency von Evonik und einem neu entwickelten HNBR-Elastomer von Kaco.

Die KuK-Technologie verbindet nach Unternehmensangeben den speziell für diesen Zweck entwickelten Kunststoff- und die Kautschukkomponenten eines Bauteils ohne Vorbehandlung und ohne Auftrag eines Haftvermittlers stoffschlüssig miteinander. Das neue HNBR-Elastomer zeige eine sehr gute Ausgangshaftung. Der Direktverbund verhindere, dass sich Dimensionen im Inneren des Bauteils durch den Auftrag eines Bindemittels undefiniert verändern, was bei geringen Toleranzen nicht akzeptabel sei.

Auch das Kunststoffteil darf sich im Kontakt mit den verschiedenen Kühlmedien – Glykol-Wasser-Gemische der Fahrzeughersteller – in seinen Dimensionen nicht verändern darf. Auch muss die Haftung zum HNBR stabil bleiben im Medienkontakt und unter Temperaturbelastung. Für das eine stehe die hohe Chemikalienbeständigkeit von PPA, für die spezielle Ausrüstung des verwendeten PPA. Auch bei der Elastomervulkanisation für den Verbund zeige sich das Kunststoffteil dimensionsstabil, so dass eine reibungslose Funktion des Bauteils in Abhängigkeit vom Verfahrweg über eine Million Schaltzyklen ermöglicht wird.

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