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Kunststoffe für LebensmittelanwendungenLebensmittelkonforme Werkstoffe – EU 10/2011 ist auch schon drin

Weichmacher in Olivenöl oder Pestosoßen, Druckfarben-Bestandteile in Getränken – die in der Produktion von Lebensmitteln eingesetzte Werkstoffe müssen hohe Anforderungen erfüllen, auch an die Reinigungsfähigkeit, um solche Fälle zu verhindern.

Kunststoffe für Lebensmittelanwendungen: Lebensmittelkonforme Werkstoffe – EU 10/2011 ist auch schon drin

Lebensmittel kommen bei deren Herstellung, Abfüllung, Transport und Lagerung mit vielerlei Maschinen- und Anlagenkomponenten in Kontakt. So werden Kunststoffe als Kurven- und Kettenführungen in der Nahrungsmittelherstellung und der Getränkeindustrie eingesetzt sowie als Gleit- und Antriebselemente in der Medizin- und Lebensmitteltechnik. Zudem überall dort, wo Hygiene und zugleich Metalldetektierbarkeit gefordert ist.

Die seit Mai 2011 gültige Aktualisierung der EU-Verordnung 1935/2004, genannt EU 10/2011, stellt zum Teil deutlich rigidere Maßstäbe als die für ihre Strenge bekannte amerikanische FDA-Regeln. Murtfeldt hat sich nach eigenen Angaben diesen Anforderungen gestellt und im August 2011 die erforderlichen Migrationsverfahren für seine im Lebensmittelbereich eingesetzten Produkte abgeschlossen. Diese Produkte führen ab sofort ein [FS] für „Food Safe“ im Produktnamen. Damit seien alle EU-Vorgaben bereits umgesetzt, obwohl die Realisierung bis 2015 Zeit gehabt hätte.

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Der Vorteil der raschen Umsetzung: Anwender erhalten Planungssicherheit bei der Konstruktion neuer Maschinen und Anlagen. Wer heute schon die lebensmittelkompatiblen Kunststoffe einsetzt, spart sich das spätere kosten- und zeitintensive Umrüsten von Anlagen und vermeidet unnötige Produktionsstopps.

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