3D-Druck à la Spotify

Neues Forum auf der Rapidtech und Fabcon 3D

Die Themen sicherer Datenaustausch, Urheberrecht und Aufbau gesicherter Lieferketten stehen im Mittelpunkt eines neuen Forums auf der Rapidtech und Fabcon 3D.

Mehr als 100 Vorträge in 14 fach- und branchenbezogenen Foren stehen auf der Agenda der nächsten Rapidtech und Fabcon 3D. © Messe Erfurt

3D-Druck hat Geschäftsprozesse bereits. Ein Beispiel liefert der Verpackungsmaschinenhersteller Schubert aus Crailsheim. Das Unternehmen nutzt additive Technologien nicht nur, um für seine Anlagen Komponenten mit bisher nicht möglichen Funktionalitäten und Eigenschaften zu entwickeln. Es bietet seinen Auftraggebern in der Lebensmittel-, Pharma- und Kosmetikindustrie zudem in kurzer Zeit Einzel- bzw. Ersatzteile wie individuelle Greifwerkzeuge für die Maschinen „on demand“ – ähnlich dem Geschäftsmodell des Musik-Streamingdienstes Spotify. Wie genau „Spotify by Schubert“ funktioniert und welche Vorteile es für Anbieter und Nutzer bringt, ist ein Programmpunkt des neuen Forums Software und Prozesse am zweiten Veranstaltungstag der 16. Rapidtech und Fabcon 3D, die vom 25. bis 27. Juni 2019 in Erfurt stattfindet.

Weitere Vorträge dieses Forums schlagen den Bogen von der 3D-Druck-gerechten Gestaltung unternehmensinterner Entwicklungs- und Produktionsprozesse über den Aufbau sicherer Abläufe zwischen mehreren Partnern bis hin zu neuen, disruptiven Geschäftsmodellen, welche erst mittels Additive Manufacturing (AM) möglich werden. Einen nach eigenen Angaben (r)evolutionären Ansatz für additives Design verspricht der Vortrag vom 3D-Softwareentwickler Autodesk. Der Produkt- und Prozessoptimierung für die additive Fertigung widmet sich das Referat von Dassault Systemes. Wie Blockchain-Technologien zum Plagiatsschutz, zur Nachverfolgbarkeit des Produktes und zur unveränderbaren Dokumentation der Fertigungsparameter beitragen, erläutern Referenten von NXP Semiconductors und der Universität Hamburg. Die Lizensierung der Druckvorgänge mit Hilfe der Blockchain-Technologie ist ein weiterer Aspekt dieses Beitrags. Die Rückverfolgbarkeit vom physischen Produkt zum digitalen Zwilling mittels Additive Marking stellt ein Unternehmen gleichen Namens vor. Zur softwareunterstützten Bauteileidentifikation als wichtigem Element einer AM-Strategie spricht ein Vertreter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt. Der Aufbau einer virtuellen Lagerhaltung für additiv gefertigte Industrieteile ist die Idee hinter dem Unternehmen 3D-Partzz, dessen Vertreter auf der Fachmesse erklärt, wie mit diesem Geschäftsmodell der 3D-Druck für den Mittelstand interessant wird.

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Das Forum Software und Prozesse ist eine von drei neuen Veranstaltungen im Kongressprogramm. Erstmals auf der Agenda stehen auch die Themen Kunststoff sowie Normung und Arbeitsschutz. Insgesamt werden in mehr als 100 Vorträgen in 14 fach- und branchenbezogenen Foren die neuen Entwicklungen, Trends und Ergebnisse zu additiven Technologien und Anwendungen aus Theorie und Praxis vorgestellt. Neben den neuen Angeboten gehören die bewährten Themen Automobil, Medizin-, Zahn- und Orthopädietechnik, Luftfahrt, Lohnfertigung, 3D-gedruckte Elektronik und Funktionalität, Konstruktion, Werkzeug-, Formen- und Vorrichtungsbau, Metall, Recht, eine Veranstaltung der Fraunhofer- Allianz Generativ und das zweitägige Forum AM Science zum Programm.

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