Neue Verfahren

Meinolf Droege,

3D-Druck für Automobil- und Gesundheitsbranche

Auf Basis der Stereolithographie (DLP) wollen Werkstoffhersteller und Softwareanbieter den 3D-Druck für Automobilindustrie und weiteren Branchen attraktiver machen.

Funktionale Struktur aus dem 3D-Druck für die Sitzherstellung. © Henkel

Der integrierte Prozess von Genera ermögliche es, von einem 3D-gedruckten Teil mithilfe der G2/F2-Systeme vom Grünkörper zum Endprodukt zu gelangen und bietet somit einen sauberen, sicheren und einfachen Weg zu fertigen Bauteilen zu gehen. In der G2 gedruckte Teile werden im sogenannten Shuttle abgelegt, das den sicheren Transfer zur Finishing-Unit F2 ermöglicht. Ein zusätzliches Merkmal dieses Shuttles ist ein RFID-Tag, auf dem alle Daten des Workflows einschließlich der Nachbearbeitungsdaten gespeichert sind. Das G2/F2-System ermögliche so die durchgehende Dokumentation des Produktionsprozesses, in dem der Druckvorgang, das Waschen und das Nachhärten vollständig erfasst werden. Das sei ein wichtiges Merkmal in Branchen wie der Automobilindustrie und dem Gesundheitssektor, in denen Qualitätssicherung und –dokumentation sowie Zuverlässigkeit und Reproduzierbarkeit von entscheidender Bedeutung sind.

Ein Beispiel dafür, wie das Verfahren von Genera und die Loctite 3D-Elastomer-Photopolymerreihe von Henkel erfolgreich eingesetzt wurden, war die Herstellung von Sitzteilen. KTM E-Technologies hat Prototypenteile mit elastischen Materialien produziert, die viele industrielle 3D-Drucker nicht in der Größe, mit der Qualität und den Standards hätten produzieren können.

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