3D-Printing-Software

Annina Schopen,

Komplexe Gegenstände auf Knopfdruck

Der deutsch-französische Software-Hersteller Core Technologie (CT) stellt auf der Formnext in Frankfurt die neue Version 1.5 der Druck-Software 4D_Additive vor. Optimierte Funktionen und neue direkte Schnittstellen machen das Tool zu einer universellen 3D-Printing-Software für 3D-Drucker.

Mit dem weiterentwickelten Tool 4D_Additive werden Gitterstrukturen mit unterschiedlichen Zellgrößen und -dichten in Abhängigkeit von der Belastung erzeugt. © Core Technologie

Auf der Messe stellt CT basierend auf den Nesting-Funktionen von 4D_Additive ein neues Produkt vor, das durch einen Webservice die Integration der vollautomatischen Nesting-Funktionen in MES-Systemen im Batchmodus erlaubt. Mit der systemeigenen Skriptsprache werden die automatisierten Nesting-Prozesse an die Kunden-Anforderungen individuell angepasst. Mit dem weiterentwickelten 3D-Nesting-Modul werden große Packdichten erzeugt und eine optimale Wärmeverteilung ohne Hitzenester erreicht. Zusätzlich ist die Definition der maximalen Packdichte möglich.

Die überarbeiteten Lattice-Funktionen erzeugen auf Knopfdruck aus CAD-Modellen direkt komplexe Leichtbauteile oder individualisierte Gebrauchsgegenstände wie Laufschuhe. Hierbei genügt es, die gewünschten Flächenbereiche des CAD-Modells anzuwählen sowie die Randstärke, gewünschte Struktur und Zellgröße zu definieren. Die Software erlaubt so die Erzeugung komplexer Modelle mit wenigen Klicks. Insgesamt stehen 22 verschiedene Lattice-Strukturen zur Auswahl.

Durch die Textur-Funktionen zur Erzeugung von Oberflächendesigns sowie den Anschluss an die Adobe Substance Community Assets stehen Tausende von Texturen zur Gestaltung von 3D-Druckbauteilen kostenlos zum Download bereit.

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Neuer Build Manager

Das weiterentwickelte Slicing-Modul der neuen 4D_Additive Software-Version 1.5 verfügt über einen Build Manager für SLS- und SLM-Drucker sowie spezifische Bilderzeugungsverfahren für Tintenstrahl-Drucker. So werden für SLS- und SLM-Maschinen die Laserpfade und die Laserparameter frei definiert und in der neuen Materialdatenbank abgespeichert. Die Slices für Tintenstrahl-Drucker werden durch Aushöhlen der Geometrie mit einer beliebigen Wandstärke mit verschiedenen Dichten für die Rand- und Füll-Bereiche definiert. Die Ausgabe der Slices erfolgt als Vektorgrafik oder als Bitmap mit Full-HD-Auflösung. Spezifische Support-Strukturen für den Metalldruck und DLP- sowie SLA-Druckverfahren seien weitere Highlights der neuen 4D_Additive-Version, so das Unternehmen.

Formnext, Halle 12.1, Stand D59

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