CAD/CAM-System Hypermill

Annina Schopen,

Additive und subtraktive Bearbeitung gleichzeitig

Open Mind präsentiert auf der Formnext die Vorteile des CAD/CAM-Systems Hypermill für Anwender additiver Fertigungsverfahren. Außerdem wird das Konzept Best Fit erklärt: eine Technik zur Verringerung des Aufwands bei der Nachbearbeitung.

Hypermill Best Fit: Intelligente Bauteilausrichtung erleichtert die Nachbearbeitung © Open Mind

Hypermill Additive Manufacturing eröffnet dem Direct-Energy-Deposition-Verfahren (DED) und dem Wire Arc Additive Manufacturing (WAAM) die Möglichkeiten von 5-Achs-Simultanbearbeitungen. NC-Codes lassen sich programmieren und automatisch zur Kollisionsvermeidung simulieren. Als durchgängige Softwarelösung ermöglicht dies eine effiziente Hybridbearbeitung mit additiver und subtraktiver Bearbeitung auf einer Maschine.

Kein 3D-Druck ohne Nachbearbeitung

Detailgetreue Abbildung des Laserbearbeitungskopfes in der Bearbeitungssimulation in Hypermill. © Open Mind

Stützstrukturen und Oberflächen, denen man den schichtweisen Aufbau ansieht, machen bei additiv gefertigten Werkstücken ein Finish in der zerspanenden Bearbeitung nötig. Außer bei der Verwendung hybrider Maschinen verlangt die Nachbearbeitung die Ausrichtung eines fast fertigen Rohteils mit geringem Aufmaß in der Werkzeugmaschine. Mit Hypermill Best Fit ersetzt Open Mind die zeitraubende und fehleranfällige manuelle Ausrichtung durch ein automatisches Verfahren. Anstatt additiv erzeugte Teile so für die Nachbearbeitung in der Fräsmaschine zu positionieren, dass Nullpunkt und Achsen zum NC-Code passen, passt Best Fit den Code an die über Messung und Simulation als digitalen Zwilling importierte reale Position des Werkstücks im Arbeitsraum der Maschine an.

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Formnext, Halle 12.0, Stand A39

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