3D-Druck

Meinolf Droege,

Covestro kooperiert mit Carbon

In den Bereich der Massenfertigung will Covestro den 3D-Druck bringen. Dazu kooperiert das Unternehmen mit dem im Silicon-Valley ansässigen Technologieunternehmen Carbon.

Das hat die Technologie Digital-Light-Synthesis (DLS entwickelt, mit der sich die Herstellung von Teilen gegenüber bisherigen Verfahren bis zum Hundertfachen beschleunigen lassen soll. Nach Jahren der Forschung habe Carbon auch ein neuartiges flüssiges Polyurethanharz entwickelt, das für die Herstellung von Teilen geeignet ist. Covestro investierte nach eigenen Angaben, um das Harz in handelsüblichen Mengen herstellen zu können. Das Resultat der Zusammenarbeit eit die Serientauglichkeit von Verfahren und Material.

Die DLS-Technologie werde nun erstmals in großem Maßstab eingesetzt. Ähnlich wie bei der Stereolithografie entsteht das Werkstück dabei in einer Wanne mit flüssigem Kunststoffharz, das mi UV-Strahlung ausgehärtet wird. Von unten wird Sauerstoff zugeführt, der der Aushärtung entgegenwirkt und eine „liquid dead zone“ erzeugt. Dazu besteht der Boden des Gefäßes aus einer licht- und luftdurchlässigen Membran, die ähnlich einer Kontaktlinse aufgebaut ist. Aus dieser Zone wird das gedruckte Objekt kontinuierlich herausgezogen, ohne dass sich einzelne Schichten ausbilden.

Die Herstellung sei bis zu 100-mal schneller als die Stereolithografie – eine weitere wichtige Voraussetzung für die industrielle Massenproduktion. Dabei wird ein geschütztes Verfahren mit der zugehörigen Hard- und Software sowie mit einem speziellen Material kombiniert. Es verleihe den fertigen Teilen die gewünschten technischen und mechanischen Eigenschaften.

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