Nachbearbeitung auf der Formnext

Annina Schopen,

Mit Post-Processing auf dem Weg zur Serie

Als Experte für industrielle Post-Processing-Lösungen präsentiert AM Solutions auf der Formnext zwei Neuheiten sowie die Weiterentwicklungen von bereits bekannten Lösungen.

AM Solutions zeigt auf der diesjährigen Formnext sein Portfolio an automatisierten Lösungen zur Nachbearbeitung 3D-gedruckter Bauteile sowie zwei besondere Highlights. © AM Solutions

Das Unternehmen AM Solutions - 3D post processing technology. präsentiert auf seinem Messestand in Frankfurt neben zwei Neuheiten bewährte, weiterentwickelte Post Processing-Lösungen, wie die S1 als 2-in-1-Lösung für das Reinigen und die Oberflächenveredelung von Polymerteilen, die S2 als Lösung für die Serie, die eine gleichmäßige Reinigung und Oberflächenhomogenisierung von Kunststoffteilen im kontinuierlichen Durchlauf sicherstellt, die S1 Wet als Nassstrahllösung, speziell für die Reinigung und Oberflächenveredelung von AM-Metallteilen und die C1, die dank abgestimmter thermischer und mechanischer Prozesse effizienter und deutlich schneller als marktübliche Lösungen Support-/Resin bei Photopolymeren entfernt.

Verschlankung der Prozesskette

„Wir denken immer weiter in Richtung Serie. Mit unserem 2-in-1-Prinzip bilden wir in nur einer Maschine zwei Prozessschritte ab, verschlanken damit die Prozesskette deutlich, erhöhen die Automatisierung und senken letztendlich die Stückkosten signifikant. Auf diese Weise setzen wir genau an einem Schmerzpunkt der Unternehmen an, die über eine Serienfertigung mittels 3D-Drucktechnologie nachdenken“, erklärt Soldan, David Soldan, Head of AM Solutions.

Ein Beispiel hierfür ist das italienische Dienstleistungsunternehmen Weerg, das mit dem Einsatz einer S1 nicht nur erhebliche Investitionen für zusätzliche Maschinen und Produktionsfläche sparte, sondern auch die Bearbeitungszeit der 3D-Druckerzeugnisse um über 60 Prozent senken konnte. Zudem können nun deutlich mehr Teile, die aufgrund ihrer Größe und Empfindlichkeit vorher manuell nachbearbeitet werden mussten, maschinell behandelt werden. Hierdurch stieg der Anteil automatisiert bearbeiteter Komponenten von 60 auf 90 Prozent.

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Die C2 setzt auf das 2-in-1 Prinzip und vereint das chemische Oberflächenglätten und das Färben von AM-Kunststoffteilen in nur einem Prozessschritt. © AM Solutions

Chemisches Glätten und Färben in einem Prozessschritt

Auf dem 2-in-1 Prinzip fußt auch die neue C2, die das chemische Oberflächenglätten und das Färben von AM-Kunststoffteilen in nur einem Prozessschritt vereint. „Unser Ziel ist es immer, die optimale Lösung für die Aufgabenstellungen unserer Kunden bzw. des Marktes zu realisieren, und im Vergleich zu bestehenden Marktlösungen einen entscheidenden Mehrwert zu generieren. Deshalb haben wir uns bei der Entwicklung der C2 die notwendige Zeit genommen, um den aus Kundensicht perfekten Prozess zu schaffen: effizient, wirtschaftlich, platzsparend und gleichzeitig unbedenklich und sicher“, so Soldan.

Die neue M4 kombiniert einen Rundvibrator mit einer Prozesswasseraufbereitung zur Oberflächenbearbeitung 3D-gedruckter Kunststoff- und Metallbauteile. © AM Solutions

Neben der C2 stellt AM Solutions die neue und kompakte M4 vor. Sie eignet sich zum Oberflächenfinish, wie z. B. Schleifen, Glätten oder auch Polieren, von kleinen und mittelgroßen Metall- und Kunststoffteilen – unabhängig von der Drucktechnologie. Das kompakte System ist auf das Plug-and-play Prinzip ausgelegt, sodass eine zeitraubende Montage vor Ort entfällt. Auf smarte Weise ist die Bearbeitungsanlage und die Prozesswasseraufbereitung in einem System vereint und bieten so einen optimalen Bedienkomfort inklusive einer leicht verständlichen Maschinensteuerung. Der integrierte Prozesswasserkreislauf mit Reinigungszentrifuge (inkl. Schmutz- und Frischwasserbehälter) benötigt keine gesonderte Anbindung an Frischwasser oder Abwasser. Darüber hinaus ermöglicht sie dank der wiederverwendbaren Prozessflüssigkeit einen ressourcenschonenden und somit wirtschaftlicheren Betrieb.

 Formnext 2023, Halle 12.0, Stand D59

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