Messe für Additive Fertigung

Andreas Mühlbauer,

Formnext 2022 fast auf Vor-Corona-Niveau

Mit über 730 Ausstellern und einer gebuchten Bruttofläche von mehr als 50.000 m² könne die Formnext bereits im September die Zahlen aus dem Vorjahr deutlich übertreffen, freut sich Veranstalter Mesago.

Bereits im September übertrifft die Formnext die Zahlen aus dem Vorjahr. © Mesago / Marc Jacquemin

Gleichzeitig setze die Formnext auch inhaltlich neue Maßstäbe, so die Mesago: Das Rahmenprogramm, das aktuelle Themen und Innovationen der additiven Fertigung von der Bauindustrie über die Luftfahrt bis hin zu Keramikanwendungen und Investitionen behandelt, werde so umfangreich und vielseitig wie nie zuvor. Eine wichtige Rolle spiele dabei auch das diesjährige Partnerland Frankreich.

„Die additive Fertigung hält in immer mehr Industriebereiche erfolgreichEinzug. Hierdurch entstehen immer neue Themen und Anwendungen“, sagt Sascha F. Wenzler, Vice President Formnext, Mesago Messe Frankfurt. „Diese Themen und Innovationen bilden wir nicht nur auf der Formnext ab – wir diskutieren sie, entwickeln sie mit unseren Partnern und Ausstellern weiter und geben ihnen eine Heimat.“

So hat die Formnext unter anderem das Angebot der AM4U-Areadeutlich ausgebaut. Es umfasst die Themen Start-Ups und Investments, Bau und Architektur, dezentrale Fertigung sowie das Partnerland Frankreich, AM in Ausbildung und Karriere sowie erstmals einen „Deep Thought presented by ACAM, Formnext and VDMA AG AM“. Dabei werden AM-Themen intensiver beleuchtet und Antworten auf wichtige Fragen der Branche diskutiert. Weiterhin wird in einem neuen Panel der Einsatz von AM in Keramikanwendungen beleuchtet.

Anzeige

Von AM-Seminaren bis zu Karrieremöglichkeiten

Zudem finden auf der AM4U-Bühne an jedem Messetag die Discover-3D-printing-Seminare statt. Besucher können sich zum Beispiel über die Karrieremöglichkeiten in der AM-Industrie informieren oder sich von einem Fotografen Bewerbungsbilder anfertigen lassen. Sämtliche Inhalte der AM4U-Bühne sowie Eindrücke, Stimmen und vieles mehr werden live im Formnext.TV gestreamt. Formnext-Besucher können damit im Nachgang der Messe Inhalte ansehen, die sie vor Ort verpasst haben. Zudem können Zuschauer, die nicht in Frankfurt sein können, am spannenden Geschehen auf der Formnext teilhaben.

Partnerland Frankreich

Frankreich zählt in Europa zu den wichtigsten Ländern der Additiven Fertigung und ist schon seit Jahren auf der Formnext präsent. In diesem Jahr werden mehr als 40 französische Unternehmen, Verbände und Forschungseinrichtungen auf der Formnext vertreten sein. Mit France Additive, Cimes, CCI Nouvelle-Aquitaine und dem Carnot Network beteiligen sich zudem französische Partner und wichtige AM-Verbände, Regionen und Forschungseinrichtungen auf der Formnext.

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Virtual reality

Der VR-Handschuh aus dem 3D-Drucker

Gemeinsam mit Experten der EPFL und der ETH Zürich forscht ein Team der Empa an der nächsten Generation eines VR-Handschuhs, mit dem virtuelle Welten im Metaverse greifbar werden. Der Handschuh soll auf den Benutzer maßgeschneidert sein und...

mehr...
Anzeige
Anzeige

Neuer Freeformer von Arburg

Bis zu sieben Mal schneller

Das Formnext-Highlight bei Arburg war der Freeformer 750-3X. Der Bauteilträger ist im Vergleich zum bisherigen Modell rund 2,5 Mal größer – bei gleichbleibenden Außenmaßen. Die Maschine kann mehrere Artikel in einem Arbeitsgang herstellen, zudem...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Additive Fertigung von Sensoren

Kunststoff unter Strom

Bisher war es nicht möglich, Sensoren und andere elektronische Geräte in einem einzigen Arbeitsgang additiv zu fertigen. Genau das ist nun aber einem Forschungsteam vom Fraunhofer IPA gelungen. Eine entscheidende Rolle spielen dabei leitfähige...

mehr...

Newsletter bestellen

Immer auf dem Laufenden mit dem Kunststoff Magazin Newsletter

Aktuelle Unternehmensnachrichten, Produktnews und Innovationen kostenfrei in Ihrer Mailbox.

AGB und Datenschutz gelesen und bestätigt.
Zur Startseite