Granulat statt Filament

Großvolumigen Kunststoffbauteile additiv fertigen

Mehr und mehr Maschinenbauer setzen auf Additive Fertigung und erweitern ihr Angebot mit entsprechen Anlagen. Aktuell auch ein oberfränkischer Hersteller von Extrudern und Schleifmaschinen. Er setzt auf die Verwendung von Granulat.

Mittels Granulatextrusion soll die additive Fertigung großvolumiger Kunststoffbauteilen im industriellen Maßstab möglich gemacht werden. © Mittels Granulatextrusion soll die additive Fertigung großvolumiger Kunststoffbauteilen im industriellen Maßstab möglich gemacht werden.

Die Hans Weber Maschinenfabrik will mit eigens entwickelten Maschinen die additive Fertigung großvolumigen Kunststoffbauteilen mittels Granulatextrusion im industriellen Maßstab möglich machen. Ihre robotische Versuchsanlage fertigt mit einem optimierten Einschneckenextruder bereits Montagehilfen für den internen Bedarf. Musterteile werden aus verschiedenen Materialien in Abstimmung mit Kunden gedruckt. Die Bauraumgröße der Versuchsanlage beträgt bis zu 2400 x 1200 x 600 Kubikmillimeter. Der Prototyp, zu sehen auf der K2019 und der Formnext 2019, ist ein mit einem hochwertigen Granulatextruder ausgestattetes Portalsystem mit einem Bauvolumen von 2,5 Kubikmeter.

Von weichen TPEs bis hin zu mit CF/GF hochgefüllten Materialien können die verschleißfesten Extruder mit hoher Leistung plastifizieren. Große Bauteile werden mit der granulatverarbeitenden Technologie nicht nur schneller, sondern auch deutlich günstiger hergestellt als mit Filamentdruck, verspricht der Anbieter.

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