Hochleistungswerkstoffe

Meinolf Droege,

Materialien für die additive Fertigung

Essentium, Anbieter von 3D-Drucktechnologie, und die Lehvoss- Gruppe wollen gemeinsam Hochleistungsmaterialien für das 3D-Extrusionsdruckverfahren entwickeln. Die sollen Standards für industrielle Anwendungen in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Automobil, Öl und Gas, Biomedizin und Elektronikfertigung erfüllen.

Kratzer, 3D-gedruckt aus Hochtemperatur-Nylon (HTN)-Materialien. © Essentium

Die hohen Kosten von 3D-Druckmaterialien sind bisher ein Hindernis für Entwicklungen der additiven Fertigung. Darüber hinaus waren Materialien, die für den 3D-Druck optimiert, dafür aber nicht entwickelt wurden, oft nicht leistungsfähig genug. Nach zwei Jahren gemeinsamer Forschung und Entwicklung hat Essentium eine Reihe von PEEK- und Hochtemperatur-Nylon (HTN)-Materialien auf den Markt gebracht, bei denen Luvocom 3F-Compounds eingesetzt werden.

Halterung aus PEEK-Material © Essentium

Die Materialien ermöglichen laut Unternehmen das leichte Drucken bei geringem Verzug und sie sind wärme- und chemikalienbeständig. Sie weisen demnach hohe mechanische Festigkeit auf, so dass hochwertige Endprodukte entstehen, die den hohen Anforderungen der industriellen Fertigung standhalten. Da die Materialien für die Essentium 3D-Druckplattform zertifiziert sind, eignen sie sich für Anwendungen im Maschinenbau, der Medizintechnik sowie für hoch beanspruchte Teile im Motoren- und Antriebsstrang im Automobilbereich.

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