Materials-First-Ansatz

Andreas Mühlbauer,

Nutzen der additiven Fertigung in die Produktion bringen

Auf der Formnext 2022 zeigt Essentium, wie sein materialorientierter Ansatz den Kunden hilft, 3D-gedruckte Teile ohne Qualitätseinbußen herzustellen. Das Unternehmen wird die fortschrittlichen Fähigkeiten der Essentium High-Speed Extrusion (HSE) 3D-Druckplattform und innovative Materialien vorstellen, die für industrielle 3D-Druckteile und Werkzeuge zertifiziert sind.

Der Essentium-Drucker 280i HT. © Essentium

Die additive Fertigung geht heute weit über ihre ursprüngliche Anwendung im Prototypenbau hinaus und wird zu einem integralen Bestandteil der Produktionslinien von Herstellern. Bevor sie jedoch ihr volles Potenzial ausschöpfen kann, muss es eine breitere Palette von Materialien geben, die die Anforderungen der Kunden an die Zuverlässigkeit, Reproduzierbarkeit und Leistung von 3D-gedruckten Teilen in industriellen Umgebungen erfüllen können.

Laut einer kürzlich von Essentium in Auftrag gegebenen unabhängigen Studie sind die meisten Hersteller (89 Prozent) der Meinung, dass der 3D-Druck für die Großserienfertigung in den nächsten fünf Jahren in der gesamten Fertigungsindustrie zunehmen wird. Allerdings sind 32 Prozent der Befragten der Meinung, dass bei den Materialien weitere Innovationen erforderlich sind, um den Durchbruch auf die nächste Stufe zu ermöglichen.

Essentium unterstützt Hersteller dabei, Qualität, Zuverlässigkeit und Reproduzierbarkeit in der AM-Volumenproduktion zu erreichen:

  • Zertifizierung: Essentium zertifiziert sein gesamtes Materialportfolio. Ein Konformitätszertifikat ermöglicht die Rückverfolgbarkeit der einzelnen Spulen durch den ISO- und AS9100-Qualitätsprozess. Essentium arbeitet mit Kunden wie der U.S. Air Force zusammen, um Materialien für eine einheitliche, wiederholbare und zuverlässige Teileproduktion zu zertifizieren.
  • Open-Source-Maschine: Essentium entwickelt die Essentium High Speed Extrusion (HSE) 3D-Druckplattform weiter. Diese Open-Source-Maschine kann jedes physikalisch kompatible Material verwenden, anstatt proprietäre Materialien zu benötigen, die in der Regel sehr teuer sind. Das System verwendet einen offenen Prozess, der ein hohes Maß an Flexibilität bietet. Die Materialien von Essentium können auch auf jedem Open-Source 3D-Drucker verwendet werden.
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  • Partnerschaft: Die Materialwissenschaftler von Essentium arbeiten mit Kunden und Partnern in einem offenen Ökosystem zusammen, um bahnbrechende Materialien zu entwickeln, die eine beispiellose Flexibilität und Wirtschaftlichkeit in der Fertigung ermöglichen.

Dr. Blake Teipel, CEO von Essentium, sagt dazu: "Materialinnovationen sind von zentraler Bedeutung für den revolutionären Übergang zur additiven Fertigung in großem Maßstab. Essentium hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine leistungsstarke Plattform für Hersteller bereitzustellen, um eine echte Kompatibilität zwischen Maschine und Material herzustellen und ihnen dabei zu helfen, die Leistung von 3D-gedruckten Teilen und Werkzeugen deutlich zu verbessern. Durch neue Materialinnovationen, Zertifizierungen und Partnerschaften mit Branchenführern wollen wir einen Quantensprung in der additiven Fertigung vorantreiben, der Genauigkeit und Qualität auch bei komplexen Teilen und Anwendungen garantiert."

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