Mit Licht härten

Meinolf Droege,

Photopolymere für den 3D-Druck

Zwei neue Photopolymere für industrielle 3D-Anwendungen sollen sich für den Einsatz in den gängigen Photopolymer-3D-Druckverfahren wie SLA oder DLP eignen.

Photopolymer für Anwendungen, die hohe Schlagzähigkeit und Zähigkeit erfordern. © Evonik

Das erste Material aus der Produktfamilie der Photopolymere von Evonik führt laut Unternehmen zu schlagfesten und zugleich zähen 3D-Bauteilen. Die Kombination der Eigenschaften macht das unter dem Namen Infinam TI 3100 L interessant für die additive Fertigung industrieller Komponenten in Photopolymer-3D-Druckverfahren wie SLA und DLP. Der an gedruckten Bauteilen gemessene Schlagzähigkeitswert liegt bei 30 J/m3 bei einer gleichzeitig hohen Bruchdehnung von 120 Prozent. Das neue Material könne somit starken schlagartigen oder dauerhaften mechanischen Einwirkungen wie Pressen oder Stoßen standhalten. Die Bandbreite möglicher Anwendungen erstreckt sich von industriellen Komponenten über Automobilbauteile bis hin zu einzelnen Anwendungen im Konsumgüterbereich, die neben designfreien Formen starke mechanische Belastungen in der Objektnutzung voraussetzen.

Die zweite Formulierung mit dem Markennamen Infinam ST 6100 L soll neue Maßstäbe in der Kategorie hochfester Kunstharze setzen. Mit 89 MPa Zugfestigkeit und 145 MPa Biegespannung und einer HDT von 120 Grad Celsius fülle es die Materiallücke bei den ultra-hochfesten Photopolymeren. Diese besonderen Eigenschaften sollen das Material geeignet machen für Anwendungen, die hohe Temperaturbeständigkeit in Kombination mit hoher mechanischer Festigkeit fordern.

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Bei der neuen Produktlinie der Photopolymere handelt es sich um ready-to-use Formulierungen, die auf einer Vielzahl gängiger und auf dem Markt kommerziell verfügbaren SLA- und DLP-Maschinen verarbeitet werden können.

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