Von der Fabrik auf die Rennstrecke

Andreas Mühlbauer,

Sauber Technologies baut Partnerschaft mit AM Solutions aus

Sauber Technologies verlängert seine Technologiepartnerschaft mit AM Solutions – 3D post processing technology, eine Marke der Rösler Gruppe, und geht damit einen weiteren Schritt in Sachen technologischer Innovationen. Die Verlängerung der bereits 2021 geschlossenen Partnerschaft um weitere zwei Jahre ist eine logische Konsequenz der wertvollen und vertrauensvollen Zusammenarbeit, die beiden Parteien bereits hervorragende Ergebnisse beschert hat.

Christoph Hansen, COO Sauber Technologies (l.) und Volker Löhnert, Geschäftsführer Rösler Oberflächentechnik. © Rösler Oberflächentechnik

Die automatisierte Nachbearbeitung von additiv gefertigten Teilen ist für Sauber Technologies unverzichtbar, wenn es darum geht, reproduzierbare und hochwertige Bauteile wirtschaftlich herzustellen zu können, insbesondere im industriellen Maßstab. Im vergangenen Jahr profitierte das Unternehmen bereits von Röslers langjähriger Erfahrung in der Oberflächenbearbeitung, indem Sauber Technologies auf Nachbearbeitungslösungen der Rösler-Marke AM Solutions – 3D post processing technology setzte. Mehrere 3D-gedruckte Teile wurden auch im Alfa Romeo F1 Team ORLEN C42 verbaut, wodurch die strategische Partnerschaft letztendlich auch den Weg von der Fabrik auf die Rennstrecke fand.

Unter der Marke AM Solutions – 3D post processing technology bündelt die Rösler Gruppe alle Tätigkeiten rund um die additive Fertigung und bietet ein herausragendes Produkt- und Leistungsspektrum an, darunter Anlagen, Verfahrensmittel und Verfahrenstechnik für die serienreife automatisierte Nachbearbeitung von 3D-gedruckten Teilen. Röslers langjährige, branchenübergreifende Erfahrung in der Oberflächenveredelung im industriellen Produktionsumfeld sowie der eigene Maschinenbau bilden ein starkes Rückgrat der AM Solutions Angebote.

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Sauber Technologies und AM Solutions kooperieren im Rahmen ihrer Partnerschaft derzeit im Bereich der Nachbearbeitung 3D-gedrucketer Teile, welche mittels SLA (Stereolithographie) Technologie hergestellt werden. Ziel ist die Entwicklung von Lösungen, die die Effizienz des Reinigungsvorgangs und der Entfernung der Stützstrukturen maximieren. Darüber hinaus nutzt Sauber Technologies bereits mehrere Gleitschliff- und Strahllösungen von AM Solutions.

Christoph Hansen, COO Sauber Technologies: „Im Laufe des letzten Jahres war die Partnerschaft mit AM Solutions sehr wichtig für uns. Unsere Gruppe konnte in mehreren Geschäftsvorhaben davon profitieren. Dies reichte von Windkanalmodellen bis hin zu hoch experimentellen Bauteilen und natürlich unseren Formel-1-Rennwagen. AM Solutions bereichert Sauber Technologies mit seinem außerordentlichen Erfahrungsschatz und den exzellenten Lösungen. Wir können 3D-gedruckte Teile nun schneller und effizienter herstellen, was zwei wesentliche Merkmale für ein sich ständig wandelndes Geschäft wie das unsere ist. Ich freue mich sehr, dass wir unsere Partnerschaft mit der Rösler Gruppe ausweiten und ich bin gespannt, was wir in Zukunft noch alles erreichen können.“

Volker Löhnert, Geschäftsführer Rösler Oberflächentechnik: „Die Verlängerung unserer Partnerschaft mit Sauber Technologies ist ein wichtiger Meilenstein für AM Solutions – 3D post processing technology. Das Sauber-Team hat eine lange Tradition in der Verwendung von additiv gefertigten Bauteilen in seinen Formel-1-Rennwagen. Insbesondere in den Bereichen Design, Materialauswahl und Leichtbau bietet der 3D-Druck erhebliche Vorteile. Für die Optimierung der gesamten Prozesskette ist eine qualitativ hochwertige und reproduzierbare Nachbearbeitung von großer Bedeutung. Hier kommt unsere jahrzehntelange Erfahrung in der Oberflächenbearbeitung ins Spiel – zusammen mit unseren maßgeschneiderten Lösungen, die speziell für die Besonderheiten von 3D-gedruckten Teilen entwickelt wurden. Aus diesen Gründen haben wir mit Sauber Technologies den perfekten Partner an unserer Seite."

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