Additiv Accelothene

Spritzgießen von Polyolefinen beschleunigen

Mit einem Additiv soll sich beim Spritzgießen von Polyolefinen die Formteilqualität verbessern, die Zykluszeit verkürzen und der Energieverbrauch senken lassen. Wegen seiner vielfältigen günstigen Eigenschaften steigere es die Produktivität.

Als migrationsfreies Additiv lässt sich Accelothene laut Anbieter einfach in Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polypropylen + Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (PP-EPDM) und thermoplastischen Elastomeren (TPO und TPV) dispergieren. Es verbessere die Fließfähigkeit, senke die Verarbeitungstemperatur und beschleunige die Kristallisation von Polyolefinen. In der patentierten Technologie forme es als Network-Agent durch physikalische Vernetzung und Co-Kristallisation der Polymere ein dreidimensionales Netzwerk im Kunststoff, ohne Phasen auszubilden. Accelothenewerde in die molekulare Struktur des Polyolefins eingebunden, verbleibe daher im Fertigteil und migriere nicht aus dem Formteil. Geeignet sei das Additiv für den Einsatz beim Spritzgießen von Artikeln mit hohem Plastifizierbedarf, großem Schussvolumen, füllkritischer Formteilgeometrie, langen Fließwegen und größeren Wanddicken.

Einsetzbar ist der Zusatz in Neuware, Regenerat und Mahlgut. Die physikalischen, chemischen und mechanischen Eigenschaften der Matrix werden laut Datenblatt nicht signifikant verändert. Die Formfüllung werde verbessert und die Verzugsneigung vermindert. Das Prozessadditiv senkt die notwendigen Prozesstemperaturen, so dass kürzere Kühl- und Zykluszeiten möglich werden. Für Spritzgießer zusätzlich interessant ist der verminderte Bedarf an Heiz- und Kühlenergie. In Summe sei eine Kostenersparnis bis 30 Prozent möglich.

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