News zur Fakuma

Mehr aus Kunststoff machen

Mit den richtigen Additiven lassen sich aus Kunststoffen ganz neue Eigenschaften und Designs herausholen, häufig ohne deren Basiseigenschaften zu verändern.

So werden zur Fakuma neue Effekte am Spritzgießteil vorgestellt: Trendfarb- und Effektkombinationen in der Folie demonstrieren – hinterspritzt in einer Automotive Applikation – welche Möglichkeiten und Designfreiheiten umsetzbar sind. Besonders der Automobilindustrie bieten sich mit dieser Technologie effektivere Prozesse und höhere Gestaltungsfreiheiten, zum Beispiel bei der Substitution lackierter oder galvanisierter Elemente im Fahrzeuginnenraum. Das gilt ebenso im Geräte-Apparatebau, bei Konsumgütern und Verpackungen. Mit dieser Technologie löst man Probleme mit Bindenähten und Fließlinien an metallischen oder mit Effektpigment eingefärbten Spritzgießteilen. Class A-Oberflächen können laut Anbieter ohne größeren Aufwand und prozesssicher auch in hohen Stückzahlen umgesetzt werden.

Daneben stellt die Grafe-Gruppe weitere elektrisch leitfähigen Compounds vor. Das bisherige umfangreiche Standard-Programm an PP- und HDPE-Leitruß-Compounds wurde um Polyolefin-High-Performance-Typen, Elastomer-Qualitäten und Folienmaterialien erweitert. Ebenso sind in der Reihe der farbigen Produkte neben Typen in Polypropylen nun auch Qualitäten in ABS und PVC-weich verfügbar.

Außerdem zu sehen sein werden thermochrome Chromalen-Masterbatches für Polypropylen. Sie werden für Produkte und Werkstoffe verwendet, die bei Wärme ihre Farbe verändern. Die neuen Masterbatches haben einen anderen Wirkmechanismus als bisherige Systeme, deren thermische und mechanische Eigenschaften während der Verarbeitung empfindlich reagieren. Die neuen Masterbatches sollen sich einfacher verarbeiten lassen und die Kosten des Herstellungsprozesses deutlich senken. Bisher wurden meist flüssigkristalline Phasen in Mikrokapseln eingebettet und in Lacken, Druckfarben und Masterbatches zur Verarbeitung angeboten. Die neuen thermochromen Masterbatches lassen sich in eine polymere Matrix dotieren, wobei die farbändernden Eigenschaften erhalten bleiben. Als Kunststoff-Matrix wird vorzugsweise Polypropylen eingesetzt, der Einsatz weiterer Industrie-Polymere ist in der Entwicklung. Verarbeiten lassen sich die Werkstoffe im Spritzguss und Extrusionsverfahren. Die hergestellten Artikel schalten bei Temperaturwechsel im Bereich von 60 bis 80 °C von einem farbigen in einen farblosen, transluzenten Zustand. Durch Kombination mit nicht-thermochromen Pigmenten oder Masterbatches können Änderungen zwischen mehreren Farben erzielt werden. Mehr Informationen können Sie auch über unser Stichwort erfahren.

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Fakuma, Halle B5, Stand 5208

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