Weltweite Kunststoffproduktion

BASF investiert in Additivproduktion in China

Wie im November 2016 angekündigt, bestätigt BASF die Investition von weltweit mehr als 200 Millionen Euro in die Erweiterung des Produktionsnetzwerks für Kunststoffadditive. Ein wichtiger Schritt sei der Aufbau einer neuen Anlage am Standort Caojing in Shanghai, China. 

Diese World-Scale-Anlage mit einer jährlichen Kapazität von 42.000 Tonnen soll Antioxidationsmittel und zugehörige Formen und Mischungen herstellen. Der Start der kommerziellen Produktion ist für Anfang 2020 avisiert.

„Dank vieler Anwendungsmöglichkeiten unter anderem in der Verpackungs-, Bau-, Konsumgüter- oder Automobilindustrie eröffnen Asien und dort insbesondere der chinesische Markt signifikante Wachstumschancen“, sagte Hermann Althoff, Senior Vice President, BASF Performance Chemicals für die Region Asien-Pazifik. „Die geplante Anlage wird hohe Umweltstandards erfüllen und effizienteste Produktionsprozesse nutzen. Als Teil des Caojing-Komplexes wird sie auch von deren Nähe zu unserem regionalen Anwendungszentrum profitieren, das technische Unterstützung für Polymer-Hersteller und Konverter innerhalb der Region anbietet.“

Antioxidantien helfen dabei, thermische Oxidationsreaktionen zu verhindern, wenn Kunststoffe unter hohen Temperaturen verarbeitet werden oder UV-Licht ausgesetzt sind. Oxidation kann zu Beeinträchtigung von Schlagfestigkeit, Dehnung, Oberflächenrissen und Verfärbung des Materials führen.

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