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Artikel und Hintergründe zum Thema

Farbpigmente

Meinolf Droege,

Bleibt auch bei Hitze gelb

Zwei neue anorganische Gelbpigmente auf Eisenoxid- und auf Zinkoxid-Basis zielen auf das kostengünstige Einfärben speziell im Temperaturbereich von 220 bis 260 Grad Celsius. Bei gleichbleibend hoher Farbstärke im selben Farbort sollen sie Kunststoffherstellern und -verarbeitern einen Kompromiss zu Produkten bieten, die bis 300 Grad Celsius hitzestabil sind.

Gelbpigmente werden sowohl für alle gängigen Polymerwerkstoffe und für technische Thermoplaste auch bei hohen Verarbeitungstemperaturen eingesetzt. © Lanxess

Hochleistungspolymere mit besonderen physikalischen oder chemischen Eigenschaften ersetzen immer häufiger Metall, Glas oder Keramik beispielsweise in der Fahrzeug-, Elektronik- oder Verfahrenstechnik sowie der Medizin. Mit zunehmendem Einsatz von technischen Kunststoffen in High-tech-Anwendungen steigt auch das Anforderungsprofil an die Pigmente zur Einfärbung. Besonders die Hitzestabilität der Farbmittel wird zum Qualitätsfaktor. Bei organischen Pigmenten führen hohe Verarbeitungstemperaturen oft zu einer beschleunigten Zersetzung; aber auch anorganische Alternativen können bei Temperaturen über 180 Grad Celsius Farbschwankungen unterliegen.

Qualitätskonstanz ist eine zentrale Anforderung bei der Kunststoffeinfärbung. © Lanxess

Für eine zuverlässige Gelbeinfärbung von Hochtemperatur-Polymeren bietet Lanxess die Produktreihe Colortherm Yellow an. Das Sortiment deckt das Spektrum an hellen, gesättigten Gelb- und Orangetönen ab. Kunststoff-Formulierungen lassen sich damit für Verarbeitungstemperaturen bis 300 Grad Celsius realisieren. Aufgrund ihres speziellen Herstellungsprozesses, sei die Farbstärke der Zinkferrite Colortherm Yellow 26 und 30 im Vergleich zu alternativen Produkten um bis zu 20 Prozent höher. Das führe zu einer entsprechenden Produkteinsparung bei der Kunststoffeinfärbung.

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Als Besonderheit nennt der Hersteller die hohe Flexibilität bei der Pigmentauswahl. Je nach einzufärbendem Kunststoff-Typ ist bei den eingesetzten Pigmenten ein unterschiedlicher Grad an Hitzestabilität notwendig – oder ausreichend. Bei der Einfärbung von Polyethylen beispielsweise reicht es bereits aus, dass die eingesetzten Pigmente keine Farbveränderungen bei Verarbeitungstemperaturen von etwa 240 Grad Celsius aufweisen. Aber für Anwendungen in Polyamid, Polypropylen und Polyphenylensulfid ist eine Hitzestabilität von rund 300 Grad Celsius erforderlich. Durch Erweiterung der Colortherm Yellow-Reihe können Verarbeiter maßgeschneidert für den einzufärbenden Kunststoff-Typ und die geforderte Hitzestabilität das passende Pigment auswählen.

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