Additivgeschäft

Meinolf Droege,

Clariant verkauft Masterbatch-Geschäft

Ihr gesamtes Geschäft mit Masterbatches will Clariant an Polyone verkauft. Das Masterbatch-Geschäft werde mit 1,56 Milliarden Dollar bewertet. Dies entspreche etwa dem 12,2-fachen EBITDA, welches für die vergangenen zwölf Monate (bis September 2019) berichtet wurde. Dieser Betrag ist zum Abschluss der Transaktion zu zahlen, der voraussichtlich im 3. Quartal 2020 stattfinde.

Nach dem Verlauf von Healthcare Packaging im Oktober 2019 soll die Vereinbarung über den Verkauf von Masterbatches ein wichtiger Schritt zur Umsetzung der 2015 definierten Strategie zur Konzentration auf die drei Kerngeschäftsbereiche Care Chemicals, Catalysis und Natural Resources sein. Wie bereits kommuniziert, werde der Erlös für Investitionen in Innovationen und technologische Anwendungen innerhalb der Kerngeschäftsbereiche, zu Stärkung der Bilanz und zur Rückführung von Kapital an die Aktionäre verwendet. Als Folge des Verkaufs des Masterbatch-Geschäfts sowie des Pigmentgeschäfts Ende 2020 beantragt der Verwaltungsrat eine außerordentliche Barausschüttung von 3,00 Franken je Aktie. Vorbehaltlich eines positiven Votums der Aktionäre wird eine Sonderausschüttung von ungefähr 1 Milliarde Franken ausbezahlt.

Die Vereinbarung mit Polyone umfasst zwei separate Transaktionen. Das globale Masterbatch-Geschäft werde für 1,5 Milliarden Dollar verkauft. Separat davon genehmigte der Verwaltungsrat von Clariant Chemicals (India) Ltd. den Verkauf des Masterbatch-Geschäfts in Indien. Ihr Wert beläuft sich auf umgerechnet etwa 60 Millionen Dollar. Das Unternehmen ist an der indischen Börse notiert, die Clariant AG hält 51 prozentige Mehrheitsbeteiligung. Der Abschluss beider Transaktionen unterliegt üblichen Abschlussbedingungen und behördlichen Genehmigungen.

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Das Masterbatch-Geschäft von Clariant umfasst Farb- und Additivkonzentraten sowie Speziallösungen für Kunststoffe. Für das Geschäftsjahr 2018 wurden rund 1,2 Milliarden Franken Umsatz ausgewiesen.

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