Verschiedene Einfärbemöglichkeiten

Mehr Farbe ins Spiel

In Abhängigkeit von gewünschter Optik des Fertigprodukts und dessen Seriengröße, dem eingesetzten Rohstoff und Verarbeitungsverfahren sowie weiteren Rahmenbedingungen bieten sich unterschiedliche Einfärbesysteme an. Gut, wenn man die Wahl hat.

Färben und Additivieren von Kunststoffen ist auf Basis verschiedener Technologien möglich. (Bild: Finke)

Masterbatche, Pigmentmischungen in thermoplastischem Polymer-Trägermaterial der Marke Fibaplast, eignen sich prinzipiell für alle Bereiche der thermoplastischen Kunststoffverarbeitung, besonders für Spritzgieß- und Extrusionsanwendungen. Die Masterbatche produziert Finke nach eigenen Angaben kundenindividuell im eigenen Technikum. Eine Vielzahl von Additiven, wie UV-Schutzmittel, Anti-Oxidantien, Anti-Statika, Gleitmittel oder Additive zur Verbesserung der Laserbeschriftung eröffnen ein breites Anwendungsspektrum. Neben auftragsspezifisch entwickelten Farbtönen werden Masterbatche in 200 Standardfarben aus dem RAL-Farbsystem angeboten.

Besonders geeignet für transparente Farbtöne seien Fibasol Flüssigfarben. Ihr flüssiges Bindemittel beeinträchtige weder die physikalischen noch die chemischen Eigenschaften des Werkstoffs und sei physiologisch unbedenklich. Die hochtemperaturbeständigen und lichtechten Flüssigfarben seien mit nahezu allen thermoplastischen Polymeren kombinierbar und besonders für Kosmetik- und Lebensmittelverpackungen interessant.

Unter der Marke Fibadur vermarktete Farbpasten werden dagegen als Mittel der Wahl für Anwendungen gesehen, in denen Standardlösungen versagen. Mit individuell angepassten Rezepturen lassen sich diverse Spezialkunststoffe, darunter PVC-Systeme, Polyurethane, Epoxid-Harze und ungesättigte Polyester-Harze farbecht einfärben. Die flüssigen oder pastösen Pigmentpräparationen vermischen sich homogen mit dem Kunststoffsystem und sollen hohe Farbkonstanz gewährleisten. Auch das Einfärben flüssiger Kunststoffe ist möglich. Speziell auf die Anwendung abgestimmte Additive steuern Fließfähigkeit und Dispergierung und eröffnen eine Vielzahl an Verarbeitungsmöglichkeiten von Beschichten, Bestreichen, Gießen, Tauchen, oder Schäumen bis Laminieren.

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Pulverförmige Wubalen Trockenpigmente sind bereits seit langer Zeit auf dem Markt und wurden weiterentwickelt. Diese Pigmentmischungen auf Basis organischer und anorganischer Pigmente sind trockene, staubarme, rieselfähige Färbemittel mit hoher Farbstärke und Homogenität. Sie eigen sich für alle thermoplastischen Polymere und ermöglichen durch besondere Additivierung verschiedene Spezialeffekte. Sie sind laut Hersteller physiologisch unbedenklich und eignen sich daher auch für Anwendungen im Lebensmittel- und Textilbereich.

Fakuma 2015, Halle A4, Stand 4208

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