Farben, Kunststoffindustrie

200 neue Farbtöne für Kunststoffe

Mit RAL P1 gibt es bereits seit rund drei Jahren den RAL Farbstandard für Kunststoffe. Seit der Fakuma 2012 wurde das Spektrum um 200 Farben erweitert.

RAL P2 Plastics soll neue Gestaltungsmöglichkeiten für die präzise Farbkommunikation im Kunststoffbereich eröffnen. Die Farbstandards kommen von der RAL, für die technische Umsetzung in Polypropylen war die Gabriel-Chemie verantwortlich. Das System enthält 160 opake und 40 transparente Farben. Zusammen mit den 100 beliebtesten klassischen Farben von RAL P1 bietet das gesamte Farbspektrum somit 300 Farbvorlagen für Kunststoffe. Alle Farben sind auch als Einzelplatten erhältlich. Das Design der DIN-A6-großen Kunstofffarbplatten der beiden Serien besteht aus 3 Millimeter dickem Polypropylen. Darauf befinden sich neben dem glatten Hauptfeld zwei Felder mit unterschiedlichen Oberflächenstrukturen, sowie zwei Stufungen von zwei Millimeter und einem Millimeter Dicke. Diese Multifunktionalität bietet dem Anwender einen realistischen Eindruck von der Farbwirkung bei unterschiedlichen Materialstärken.

Mit den beiden Standards sollen Übertragungsungenauigkeiten, die früher bei der Umsetzung der RAL Farben von Lackmustern in Kunststoff auftraten, der Vergangenheit angehören. Damit können Kunststoffhersteller und -verarbeiter jetzt Zeit, Kosten und Rohstoffe sparen.

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