Moderne Additive

Meinolf Droege,

Flammschutz für Medizintechnik und E-Mobility

Der Bedarf an flammgeschützten Kunststoffen steigt – unter anderem aufgrund der steigenden Mengen im Umfeld der E-Mobilität, aber auch in der Medizintechnik, die im Jahr 2020 aufgrund der Pandemie deutlich mehr Geräte produzierte.

Mobile Beatmungsgeräte in Krankenwagen und Rettungshubschrauber aus einem flammgeschützten PC-ASA-Blend. © Polykemi

Dank Ausweitung der Kapazitäten zur Produktion flammgeschützter Compounds am Polykemi-Stammsitz in Schweden konnte so der Bedarf eines Produzenten portabler Beatmungsgeräte bedient werden. Die langjährigen Abnahmemengen von etwa 30 Tonnen pro Jahr, die auch Anfang 2020 kommuniziert wurde, stieg aufgrund der Pandemie bis zum 3. Quartal auf mehr als das Dreifache. Dieser Anstieg erforderte ebenfalls einige logistische Leistungen, um Zusätze und Additive am Weltmarkt zu beschaffen.

Bei dem Material handelt es sich um das PC-ASA-Blend Scanblend FS8 NH (mit halogenfreiem Flammschutz) in kundenspezifischen Farben weiß, hellgrau, dunkelgrau und blau. Die Materialien werden unter anderem für die Gehäuse tragbarer Beatmungsgeräte in Krankenwagen und Rettungshubschraubern verwendet.

Des Weiteren laufen auf dieser Produktlinie auch Compounds mit umweltfreundlichen flammhemmenden Systemen, die für die Neuausrichtung der Automobilindustrie sprich E-Autos benötigt werden. Auch können durch die Flexibilität bei der Dosierung Produkte mit einem Füllstoffanteil bis 65 Prozent gefertigt werden.

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