Hohe Temperaturen beherrschen

Extrusionsbeschichten mit weniger Rauch

Ein neues weißes Masterbatch soll dank erhöhter Temperaturbeständigkeit eine deutlich geringere Rauch- und Geruchsentwicklung als herkömmliche Typen entwickeln. Zugleich ermögliche höhere Produktionseffizienz.

Das neue weiße Masterbatch soll die Rauch- und Geruchsbildung beim Extrusionsbeschichten reduzieren. (Bild: Tosaf)

Die Verarbeitungstemperaturen reichen beim Extrusionsbeschichten, bei dem eine sehr dünne Kunststoffschicht auf Trägermaterialien unterschiedlicher Art aufgebracht wird, bis in die Nähe der Degradationstemperatur der verarbeiteten Kunststoffe, die bei etwa 300 ºC liegt. Zu den bekannten, mit diesem anspruchsvollen Verfahren verknüpften Problemen gehören das Einschnüren (necking) der Schmelze, bei dem die Schmelze ungleichmäßig auf die Substratbahn tropft, eine durch die hohen Verarbeitungstemperaturen verursachte Rauch- und Geruchsentwicklung, schlechte Dispersion, Gelbildung und Ablagerungen in der Düse.

Tosaf bietet das weiße Masterbatch ME800047 speziell für das Extrusionsbeschichten an. Es widerstehe hohen Verarbeitungstemperaturen und behalte dabei eine hohe Dispersions-Qualität. Daraus resultiere eine konstant homogene Beschichtung, zugleich seien Filterwechsel während der Produktion seltener erforderlich. Ebenso sei die Neigung zur Gelbildung geringer und die Opazität bleibe hoch, so dass auch bei sehr dünnen Schichten geringere Masterbatchmengen ausreichen. Weil das neue Masterbatch keine migrierenden Additive enthalte, ermögliche es eine hohe Corona-Retention, gute Bedruckbarkeit und verursache weniger Ablagerungen in der Düse.

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