Kunststoffe für den Fahrzeugbau

Leichtbau dank geringerer Dichte

Geringes Gewicht und gute Oberflächenqualitäten sind Ziel bei Einsatz von Verstärkungsmitteln im Spritzguss.

Leichtbau und optisch anspruchsvolle Oberflächen sind Ziele bei Einsatz von Hochleistungs-Verstärkungsmitteln, wie sie während der VDI-Tagung Kunststoffe im Automobilbau in der Anwendung zu sehen sein sollen.

Das synthetisches Verstärkungsmittel Hyperform HPR-803i soll die Produktion von Bauteilen mit bis zu 15 Prozent weniger Gewicht, ohne Kompromisse bei der Leistung eingehen zu müssen. Zugegeben wird das Additiv mit geringerem Füllgrad als mineralische Füllstoffe für Polypropylen-Compounds, so dass die Compounds eine geringere Dichte aufweisen. Alleine oder mit Talkum verwendet, helfe es bei der Gewichtsreduktion. Geeignet seien die sie für den Spritzguss. Auch nach mehreren Recycling- und Compoundierungszyklen sollen die Compounds ihre mechanischen Eigenschaften behalten. Die Oberflächenanmutung der Teile könne ebenfalls verbessert werden und einen reduzierten Farbpigmenteinsatz bewirken. Das Scratch-Erscheinungsbild werde verbessert, was eine weitere Optimierung der Formulierung ermöglichen kann.

Demonstriert werden sollen diese Eigenschaften am Beispiel der Türaußenverkleidung für ein Cross-Over-Fahrzeug (COV). Der Hersteller erzielte laut Werkstoffanbieter Milliken die Reduzierung der Dichte des Bauteils um 8 Prozent, indem 20 Prozent Talkum durch eine Kombination von 8 Prozent Talkum und 3,5 Prozent HPR803i ersetzt wurden.

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