Kupfer- und halogenfreie Thermostabilisatoren

Annina Schopen,

Langzeitstabilisatoren für Anwendungen in der E-Mobilität

Brüggemann hat neue metall- und halogenfreie Thermostabilisatoren auf den Markt gebracht, die auf die gestiegenen Anforderungen der Elektro- und Elektronikindustrie und speziell der Elektromobilität abgestimmt sind.

Brüggolen TP-H2217 ist auf die Anforderungen der Elektro- und Elektronikindustrie und der Elektromobilität abgestimmt. © Brüggemann

Brüggolen TP-H2217 gehört zu einer neuen Klasse elektrisch neutraler Thermostabilisatoren von Brüggemann. Speziell für verstärkte und unverstärkte aliphatische Polyamide mit metall- und halogenfreiem Flammschutz entwickelt, erfülle er die Voraussetzungen für den Einsatz in Elektro- und Elektronikanwendungen einschließlich der E-Mobilität, denn trotz seiner hohen Effizienz wirke er weder korrosiv auf metallische Komponenten wie umspritzte Sensoren, noch beeinflusse er die elektrischen Eigenschaften in signifikanter Weise, so das Unternehmen.

Die hohe Effizienz der Langzeitstabilisierung zeige sich am Beispiel eines PA6.6-GF30. Dort liegen die Zugfestigkeitswerte nach 8.000 h Wärmelagerung bei 170 °C noch über 50 % des Ausgangswerts. Die Thermostabilisierung wirke sich dabei nicht auf die Flammwidrigkeit aus. Dies gelte analog auch für den Fließverbesserer Brüggolen TP-P2201, mit dem glasfaserverstärkte Polyamide zu dünnwandigen und komplexen Bauteilen mit langen Fließwegen verarbeitet werden können, die gleichzeitig höchste Anforderungen an die elektrischen Eigenschaften und die Flammwidrigkeit stellen.

Dazu Dr. Kristina Frädrich, Produktmanagerin bei Brüggemann: „Mit Brüggolen TP-H2217 können Compoundierer erstmals Polyamid-Werkstoffe herstellen, die eine V-0-Klassifizierung nach UL94, elektrische Neutralität sowie eine dauerhafte Hitzebeständigkeit bei erhöhten Temperaturen vereinen und damit speziell auf die Anforderungen der E-Mobilität zugeschnitten sind.“ Diese Kombination könnten weder phenol- noch aminbasierte Typen bieten.

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Brüggolen TP-H2217 ist als leicht zu verarbeitendes Masterbatch in Granulatform verfügbar, wobei sich laut Brüggemann in Laborversuchen ein Anteil von 3 % als für viele Anwendungen ausreichend erweisen hat.

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