Werkstoffeigenschaften schaffen

Meinolf Droege,

Masterbatches für Lasermarkierung und –transparenz

Kombi-Batches bieten in der Verarbeitung einige attraktive Eigenschaften. Farbmasterbatches, die mit Additiven kombiniert sind, können nicht nur farbliche Vorgaben erfüllen, sondern zusätzliche technische Eigenschaften an die produzierten Kunststoffteile gewährleisten. Prozessoptimierung und die dadurch resultierende Kosten- und Zeitersparnis können zusätzliche Vorteile sein.

Prinzip des Laserdurchstrahlschweißens das Verfahren erfordert eine entsprechende Additivierung der eingesetzten Kunststoffe. © LKPF

In verschiedenen Anwendungen ist der Einsatz lasersensitiver Additive in Kunststoffen ein deutlicher Vorteil. Sie können die Konturschärfe als auch den Kontrast erhöhen. Diese Eigenschaften sind bei der Laserbeschriftung – beispielsweise bei maschinenlesbaren Codes – wertvoll, vor allem bei Anwendungen der Qualitätssicherung und Rückverfolgbarkeit. Zusätzlich ist die damit erhöhte Prozessgeschwindigkeit ein erheblicher Mehrwert. Eine Lasermarkierung, die für ein Lesegerät oder auch für das bloße Auge, klar und deutlich zu erkennen ist, beschleunigt deutlich die weitere Verarbeitung.

Die Laseradditive der Marke AF-Color stammen aus der AF-Complex-Produktsparte und sind als reines Additivkonzentrat oder auch in Kombination mit Farbe erhältlich. Bei transparenten und halbtransparenten Materialien bewirken Additive eine gleichmäßigere Kontrastverteilung, dies zu den oben genannten Vorteilen beitragen. Die Additive sind daher für Laseranwendung multifunktional einsetzbar. Neben der technischen Komponente spielt die farbliche Gestaltung eine übergeordnete Rolle. Mit den Kombi-Masterbatches (Farbe plus Additiv) erhält man maximale Flexibilität in der farblichen Zusammensetzung. Ob dunkle, helle oder farbige Markierungen – laut Unternehmen sind mit individuellen Farbrezepturen beliebige Kombinationen möglich.

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Scharfe und farbintensive Lasermarkierungen – es sind nahezu beliebige Kombinationen aus Grundfarbe des Materials und Markierungston möglich. © Akro-Plastic, AF-Color

Auch die Effizienz des Laserschweißens hängt maßgeblich von der geschickten Additivierung der eingesetzten Werkstoffe ab. Das berührungslose Schweißverfahren arbeitet mit sehr engen Toleranzen der zu fügenden Bauteile. Zwei Arten thermoplastischer Kunststoffe werden hierbei miteinander verbunden: Der transparente Fügepartner wird vom Laser durchstrahlt, der absorbierende erhitzt. Der absorbierende Kunststoff schmilzt den transparenten Fügebereich auf und beide Fügepartner werden miteinander verpresst. Anwendungen finden sich beispielsweise in der Medizintechnik, Automotive, Elektronik oder auch bei Haushaltsgeräten.

Ein Schlüsselfaktor für qualitativ hochwertige Schweißverbindungen ist die Farbgebung der Bauteile. Verunreinigungen durch Partikel, beispielsweise von Pigmenten, stören den Prozess. Die geeignete Wahl von Polymer und alternativen Farbmitteln, schafft die optimale Basis zum Laserdurchstrahlschweißen.

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