Masterbatches

Meinolf Droege,

Niedrige Emissionen von POM-Bauteilen

Mit Wahl spezieller Farb-, Funktions- und Kombimasterbatches auf Basis besonders emissionsarmer Trägermaterialien sowie darauf abgestimmter Pigmente sollen die – je nach POM-Typ – niedrigen Emissionswerte des Ausgangsmaterials nach dem Einfärben und Compoundieren nahezu uneingeschränkt erhalten bleiben.

Mit optimierten Masterbatches bleiben die Formaldehydemission von POM-Bauteilen auf niedrigem Niveau © Tosaf

So sollen die neuen Masterbatches von Tosaf einen Beitrag dazu leisten, die strengen Vorgaben der Automobilindustrie für Formteile sowie der Anforderungen hinsichtlich Mitarbeiterschutz zu erfüllen. Die emissionsoptimierten Masterbatches eignen sich laut Vertreiber für alle POM-Typen. Auf Kundenwunsch können laufende Anwendungen auf die neue Technologie umgestellt werden.

Eine an einem unabhängigen Institut durchgeführte Prüfung habe die Effizienz der Maßnahmen am Beispiel eines handelsüblichen emissionsarmen POM-Typs gezeigt, dem ein Kombimasterbatch zugegeben wurde. Dort wurde die Formaldehydfreisetzung von nicht zulässigen 8,8 ppm bei Einsatz des herkömmlichen Masterbatches durch den Wechsel zu einem Masterbatch mit optimiertem Farbpigment und Trägerwerkstoff auf unter 6 ppm verringert.

Das Trägermaterial ist ein leichtfließender Low-Emission-POM-Typ. Kunden, die die darauf basierenden Masterbatches einsetzen, seien immer auf der sicheren Seite, weil die Emissionswerte des Grundpolymers kaum verschlechtert werden. Dank der von Charge zu Charge gleichbleibenden Qualität des Masterbatches und der unproblematischen Handhabung verzeichnen die emissionsarmen Typen eine wachsende Zahl von Zulassungen und erste Serienanwendungen für den Kfz-Innenraum. Zu den Pilotkunden gehört die Schauenburg Industrietechnik. Außerdem gebe es einen zunehmenden Bedarf in allen typischen POM-Anwendungen in den verschiedenen Branchen.

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Das Portfolio der von Tosaf Color Service angebotenen emissionsreduzierten POM-Masterbatches reicht von Typen in Standard- und kundenspezifischen Farben über funktionale Ausführungen, beispielsweise mit Gleitmitteln, UV- oder Hitzestabilisatoren, bis zu Kombinationsprodukten mit oder ohne Farbkomponente. Typische Anwendungen sind neben Kfz-Innen- und -Außenteilen sowie der Fördertechnik auch Komponenten für die Büro- und Unterhaltungselektronik und Weiße Ware in Form von Küchen-Klein- und -Großgeräten.

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