Fraunhofer LBF

Annina Schopen,

Verbesserte Additivrezeptur für PE-Folien aus Rezyklaten

Folien aus Polyethylen (PE) lassen sich aus Folienrezyklaten herstellen. Damit auch diese zuverlässig und haltbar sind, dürfen während ihrer Herstellung keine Fehlstellen auftreten. Forscher aus dem Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF in Darmstadt haben durch Zugabe einer geeigneten Additivrezeptur die Folienqualität signifikant verbessert. Der Fertigungsprozess wird effizienter und kostengünstiger.

Dank maßgeschneiderter Additive können aus regranuliertem Rezyklaten hochwertige Folien hergestellt werden. © Fraunhofer LBF

So vielfältig die Branchen im Kunststoffmarkt sind, so individuell sind die Herausforderungen und Lösungen dank maßgeschneiderter Additive für Kunststoffe. Bei der Herstellung von Folien ist zu beachten, dass keine Fehlstellen auftreten – Stippen, Gels, Fischaugen sowie Perforationen und Abrisse. Die direkte Verwendung von regranuliertem Rezyklat beispielsweise ist kritisch, da es zu Rissen und Unvollkommenheiten in der Folie kommen kann. Die Homogenisierung vor der Folienextrusion kann zwar Risse verhindern, aber die Unvollkommenheiten bleiben im Material.

Mit einer neuen Additivrezeptur konnten Wissenschaftler am Fraunhofer LBF jetzt die Folienqualität erheblich verbessern – es treten deutlich weniger Fehlstellen auf. Die Zugabe der geeigneten Additive verhindert Rissbildung und reduziert die Anzahl und Größe der Unvollkommenheiten in der neuen Folie.

Auch der optische Charakter der Rezyklatfolien wird brillanter, und die mechanischen Eigenschaften werden so aufgewertet, dass ein weiterer Lebenszyklus für den Kunststoff möglich ist – ganz im Sinne einer zirkulären Kreislaufwirtschaft. Die Fraunhofer-Forscher bieten seit vielen Jahren systemische Additiv- und Formulierungskompetenz aus einer Hand, die individuell auf die Erfordernisse und Anwendungen von KMU und Industrieunternehmen zusammengestellt und angepasst werden.

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